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Schützenfest für den FC Zürich

Der FC Zürich hat seine europäische Woche mit einem 7:1-Kantersieg im «Ländle» begonnen.

Nach einer torlosen ersten Hälfte schlitterte der FC Vaduz innerhalb von 45 Minuten ins Debakel. Unmittelbar nach der Pause schloss Eric Hassli einen Angriff über drei Stationen perfekt ab. Der Schwede Dusan Djuric erhöhte in der 58. Minute auf 2:0, 60 Sekunden später markierte Hassli sein 4. Saisontor. Ausser dem 1:3 hatte das seit acht Spielen in Serie sieglose Vaduz nichts zu bieten.

Eine Viertelstunde vor Schluss setzte der FCZ die Lektion fort. Alphonse schloss einen Konter mit dem 4:1 ab, Stahel traf mit dem Kopf. Für die Schluss-Doublette sorgte Almen Abdi. Der überragende FCZ-Regisseur bereitete drei Treffer vor und schoss die beiden letzten.

Enorme Steigerung der Zürcher

Der Steigerungslauf war frappant, zumal sich der FCZ (zu) lange vergeblich bemüht hatte. Entscheidend und befreiend war die Doublette von Hassli und Djuric. Innerhalb von 60 Sekunden schüttelten die Gäste den Aufsteiger ab. Ausser Rivaldos Resultatkosmetik hatten die fortan inferioren Liechtensteiner nichts mehr zu bieten. Stattdessen liessen sie sich wie ein Amateurklub vorführen - von einem Verein notabene, der derzeit eher die AC Milan als die Super League im Sinn hat.

Auf oberster Liga-Ebene bekommen die Zuschauer nicht oft acht oder mehr Tore in einer Halbzeit zu sehen. Letztmals verwöhnte Wil seinen Anhang beim legendären 11:3 (6:3)-Erfolg gegen St. Gallen mit einer derart torreichen Hälfte. Zürich trumpfte vor über 44 Jahren zum letzten Mal im ähnlichen Stil auf. Damals deklassierte der FCZ nach einem 0:1-Rückstand zur Pause den FC Cantonal mit 8:1. Bernard Challandes, der aktuelle Coach der Zürcher, war damals zwölf Jahre alt...

si/fal

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