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Schweizer Justiz will Beckenbauer vorladen

Gemäss ZDF müssen führende Köpfe des OK der Fussball-WM 2006 bald bei der Bundesanwaltschaft antraben.

Ihm droht Ärger: Franz Beckenbauer, hier mit Ex-Fifa-Präsident Sepp Blatter auf einer Aufnahme von 2010.
Ihm droht Ärger: Franz Beckenbauer, hier mit Ex-Fifa-Präsident Sepp Blatter auf einer Aufnahme von 2010.
Keystone

Die Schweizer Ermittler haben nach ZDF-Informationen im Zuge der Untersuchungen zu den ungeklärten Millionenzahlungen aus dem Jahr 2005 «verdächtige Vorgänge» entdeckt und sollen nun Vernehmungen planen. Zum Kreis der Personen, für die sich die Bundesanwaltschaft interessiert, zählt auch Franz Beckenbauer, der Chef des Organisationskomitees für das Turnier von 2006 in Deutschland.

Zuständig sind die Schweizer Behörden für den Fall, weil die Fifa ihren Sitz in Zürich hat. In dieser Woche hatte die «Bild»-Zeitung berichtet, dass der inzwischen zurückgetretene DFB-Präsident Wolfgang Niersbach viel früher über Ungereimtheiten informiert war und somit die Öffentlichkeit getäuscht habe. Niersbach war im WM-OK als damaliger DFB-Pressechef für die PR- und Medienarbeit zuständig.

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