Schweizer-Nati unzufrieden mit Leistung

Die Schweizer haben das Spiel in Andorra zwar gewonnen, sind jedoch mit ihrer Leistung unzufrieden. Es habe an Tempo und Ideen gemangelt.

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Fabian Ruch

Pflicht erfüllt – mehr nicht. Die Schweizer Nationalspieler geben sich nach dem 2:1-Sieg in Andorra selbstkritisch. «Das können wir besser», sagt Torhüter Roman Bürki, «aber es war auch nicht einfach, wenn der Gegner so defensiv spielt.» Mitspieler Admir Mehmedi wiederum kritisiert die «ungenügende Leistung» seines Teams. «Wir spielten schlecht, das darf uns nicht passieren», sagt er. Die Ambiance in Andorra sei schwierig gewesen, letztmals habe er in der U-16-Auswahl vor so einer tristen Kulisse in einem Länderspiel gespielt.

Auch der Chef ist nicht zufrieden. «Wir haben zwar gewonnen», sagt Vladimir Petkovic, «aber es fehlte uns am Tempo, wir hatten wenig Ideen.» Man werde diesen Auftritt genau analysieren, schliesslich werden noch einige Partien folgen, in denen der Gegner vor allem abwarte. «Aber so defensiv wie Andorra spielt sonst kein Team in einem Heimspiel», sagt Petkovic. Und Mehmedi meint noch: «An dieses Spiel wird man sich bald nicht mehr erinnern.»

Bereits heute fliegen die Nationalspieler zurück zu ihren Vereinen in halb Europa, und mit neun Punkten aus drei Partien ist ihnen der Auftakt in die WM-Qualifikation ja ausgezeichnet geglückt. Im Fernduell mit Portugal bezüglich Tordifferenz, die am Ende bei Punktgleichheit entscheidet, liegt die Schweiz aber deutlich im Rückstand. Der Europameister siegte gestern auf den Färöer-Inseln, wie schon am Freitag gegen Andorra, mit 6:0.

Berner Zeitung

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