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Schweizer-Nati unzufrieden mit Leistung

Die Schweizer haben das Spiel in Andorra zwar gewonnen, sind jedoch mit ihrer Leistung unzufrieden. Es habe an Tempo und Ideen gemangelt.

Fabian Ruch
Feiern konnten die Schweizer Fussballer nach dem dritten WM-Qualifikationsspiel in Andorra – es war nach dem knappen 2:1-Sieg aber ein verhaltener Jubel. Aus gutem Grund: Das Team von Vladimir Petkovic hatte wenig überzeugt.
Feiern konnten die Schweizer Fussballer nach dem dritten WM-Qualifikationsspiel in Andorra – es war nach dem knappen 2:1-Sieg aber ein verhaltener Jubel. Aus gutem Grund: Das Team von Vladimir Petkovic hatte wenig überzeugt.
Keystone
Mehmedi, Embolo und Schär feiern zusammen das 1:0 – es sollte für lange Zeit aber der einzige Jubel bleiben. Trotz Führung im Rücken und klarer Überlegenheit in Sachen Ballbesitz tat sich die Nationalmannschaft in der Folge schwer.
Mehmedi, Embolo und Schär feiern zusammen das 1:0 – es sollte für lange Zeit aber der einzige Jubel bleiben. Trotz Führung im Rücken und klarer Überlegenheit in Sachen Ballbesitz tat sich die Nationalmannschaft in der Folge schwer.
Keystone
Sieht etwas aus wie Hallenfussball, fand aber draussen statt: Der Zweikampf zwischen dem Schweizer Admir Mehmedi (rechts) und Victor Rodriguez.
Sieht etwas aus wie Hallenfussball, fand aber draussen statt: Der Zweikampf zwischen dem Schweizer Admir Mehmedi (rechts) und Victor Rodriguez.
Keystone
Ohnehin sah es im Nationalstadion von Andorra La Vella nicht eben malerisch aus. Und mit vielleicht 1000 Zuschauern war auch die Atmosphäre nicht gerade prickelnd.
Ohnehin sah es im Nationalstadion von Andorra La Vella nicht eben malerisch aus. Und mit vielleicht 1000 Zuschauern war auch die Atmosphäre nicht gerade prickelnd.
Keystone
Schwer gemacht haben es die Amateure aus dem Pyrenäenstaat den Schweizern – vor allem mit Xherdan Shaqiri gingen die Kicker der Weltnummer 203 einige Male unzimperlich um.
Schwer gemacht haben es die Amateure aus dem Pyrenäenstaat den Schweizern – vor allem mit Xherdan Shaqiri gingen die Kicker der Weltnummer 203 einige Male unzimperlich um.
Keystone
Den Schweizern fehlte im Angriff aber fast jede Durchschlagskraft: Haris Seferovic hatte kaum gute Szenen und konnte sich auch hier gegen Chus Rubio nicht durchsetzen.
Den Schweizern fehlte im Angriff aber fast jede Durchschlagskraft: Haris Seferovic hatte kaum gute Szenen und konnte sich auch hier gegen Chus Rubio nicht durchsetzen.
Keystone
Es dauerte bis zur 77. Minute, ehe Admir Mehmedi sein Team mit dem 2:0 erlöste. Eine gefühlvolle Flanke von Xherdan Shaqiri köpfelte der Mittelfeldspieler ein.
Es dauerte bis zur 77. Minute, ehe Admir Mehmedi sein Team mit dem 2:0 erlöste. Eine gefühlvolle Flanke von Xherdan Shaqiri köpfelte der Mittelfeldspieler ein.
Keystone
Und so durften sich die Schweizer Spieler hinterher doch bei den rund 400 mitgereisten Fans bedanken...
Und so durften sich die Schweizer Spieler hinterher doch bei den rund 400 mitgereisten Fans bedanken...
Keystone
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Pflicht erfüllt – mehr nicht. Die Schweizer Nationalspieler geben sich nach dem 2:1-Sieg in Andorra selbstkritisch. «Das können wir besser», sagt Torhüter Roman Bürki, «aber es war auch nicht einfach, wenn der Gegner so defensiv spielt.» Mitspieler Admir Mehmedi wiederum kritisiert die «ungenügende Leistung» seines Teams. «Wir spielten schlecht, das darf uns nicht passieren», sagt er. Die Ambiance in Andorra sei schwierig gewesen, letztmals habe er in der U-16-Auswahl vor so einer tristen Kulisse in einem Länderspiel gespielt.

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