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Sechs Verteidiger für drei Plätze

In der YB-Abwehr kämpfen sechs Verteidiger um drei Plätze. Trotz dreier Zugänge besitzt der junge François Affolter gute Aussichten.

YB-Trainer Vladimir Petkovic wird auch in der neuen Saison das ungewöhnliche und spektakuläre 3-4-3-System bevorzugen. Weil die Defensive in der letzten Spielzeit zu anfällig war, wurde sie mit Issam Mardassi und Emiliano Dudar verstärkt.

Petkovic stehen nach den Abgängen von Miguel Portillo und Baykal (beide noch ohne Verein) sechs Abwehrspieler zur Verfügung, der junge Adriano de Pierro (neu von Lausanne) aber dürfte vorerst geringe Einsatzchancen haben.

Mardassi und Dudar mit Trainingsrückstand

Zuletzt am Uhrencup experimentierte und rotierte Petkovic fleissig. «Die ersten Eindrücke sind gut. Mardassi und Dudar haben aber noch Trainingsrückstand», sagt er. «Zudem muss ich beide besser kennenlernen.» Anzunehmen ist, dass im ersten Saisonspiel am Dienstag beim Meister Zürich nur einer der Neuen von Beginn an spielen wird.

Auch der angeschlagene Saif Ghezal trainierte in den letzten Wochen nicht immer voll mit, er dürfte aber in der Mitte oder auf der rechten Seite der Dreierkette zum Einsatz kommen. Dudar wusste auf diesen Positionen ebenfalls zu gefallen, er könnte dereinst die Rolle des Abwehrchefs übernehmen. Aber es ist denkbar, dass Ghezal vorerst in der Mitte bleiben darf.

Und auf der linken Seite besitzt François Affolter Vorteile gegenüber Marc Schneider. Der erst 18-jährige Affolter ist der schnellste Abwehrspieler, seine Qualitäten dürften gefragt sein: Auffallend waren am Uhrencup die YB-Schwächen, wenn der Gegner lange Bälle in die Spitze – und hinter die YB-Abwehr – schlug.

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