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Sehnsuchtsort der Young Boys: Genf

Im Cupachtelfinal gegen GC steht das klar favorisierte YB am Mittwochabend unter Druck.

fdr
Kim Källström (rechts) ist GCs wichtigster Spieler.
Kim Källström (rechts) ist GCs wichtigster Spieler.
Keystone

Wahrscheinlich wissen es die meisten YB-Spieler und viele Fans der Young Boys noch gar nicht. Aber ihr Sehnsuchtsort in dieser Saison heisst: Genf! Schliesslich findet dort erstmals nach 88 Jahren wieder ein Cupfinal statt, 1929 war das Stade de Frontenex Austragungsstätte des Endspiels, 2017 wird es das Stade de Genève sein.

Rechtsverteidiger Kevin Mbabu, ein Genfer, erklärte kürzlich, das neue Saisonziel der Young Boys laute, Cupsieger zu werden. Mit dieser Aussage ­konfrontiert, sagt Trainer Adi Hütter: «Wir haben immer noch die gleichen Saisonziele. Wir wollen in der Liga vorne mitspielen, im Europacup um das Weiterkommen kämpfen und im Cup überwintern.» Um im Pokal auch im Frühling ver­treten zu sein, benötigt YB nur einen Sieg – heute gegen GC.

GC wieder mit Källström

Am Sonntag demontierten und dominierten die Young Boys die Grasshoppers beim 4:0-Heimsieg. Hütter erwartet heute einen stärkeren Gegner. «GC wird die Lehren aus der Niederlage gezogen haben», sagt der Trainer, «und eine bessere Aufstellung haben.» Unter anderem kehrt der am Sonntag gesperrte Kim Källström, wichtigster Akteur bei GC, ins Team zurück.

Aber auch die Young Boys werden ein anderes Gesicht haben. Mit den wertvollen Guillaume Hoarau und Sékou Sanogo sowie den routinierten Scott Sutter und Alain Rochat schonte Hütter vor drei Tagen gleich vier Spieler. Und streng genommen fehlten ja sogar sieben Kräfte aus dem nominell besten Team der Young Boys. Alexander Gerndt, Loris Benito und Miralem Sulejmani waren (wie Gregory Wüthrich) verletzt. Sulejmani ist wegen Knieschmerzen weiter fraglich, Benito steht nach auskuriertem Kreuzbandriss kurz vor der Rückkehr, Gerndt dürfte Mitte November wieder zur Verfügung stehen.

Heute steht YB stark unter Druck. Die Titelhoffnungen konzentrieren sich auf den Cup, eine Niederlage würde die Stimmung massiv trüben. Bisher wurden erst 5700 Karten für den Achtelfinal verkauft.

Noch drei Siege sind die Young Boys von Genf entfernt. 1929 übrigens standen sie in Genf im Final – und verloren gegen Lokalklub Urania 0:1.

Verfolgen Sie die Cup-Partie heute Abend ab 20.30 Uhr im Liveticker auf unserer Website.

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