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Show mit fünf Toren

Der FC Köniz bot zum Auftakt der neuen 1.-Liga-Saison ein Spektakel und besiegte Serrières 5:0. Im Mittelpunkt stand dabei Jean-Michel Tchouga.

Einstand geglückt: Jean-Michel Tchouga überzeugte bei seinem Debüt und erzielte einen Treffer.
Einstand geglückt: Jean-Michel Tchouga überzeugte bei seinem Debüt und erzielte einen Treffer.
Andreas Blatter

Hackentrick, Lupfer, Fallrückzieher und Traumtore. Die Auswahl an spektakulären Könizer Szenen würde sich beinahe beliebig erweitern lassen. Vor allem die zweite Halbzeit hatte es in sich, als die Berner nicht weniger als vier Tore erzielten und sich in einen Rausch spielten.

Einer der Schlüsselfiguren war dabei Jean-Michel Tchouga. Der langjährige Nationalliga-A-Profi wusste bei seinem Pflichtspieldebüt zu überzeugen. Der 33-Jährige glänzte als Torschütze und Vorbereiter. Er stellte sich in den Dienst der Mannschaft, dirigierte und ackerte. Beleg dafür war beispielsweise eine Szene in der 44.Minute, als sich Tchouga, trotz 52 Toren in den höchsten beiden Schweizer Ligen, nach einem gegnerischen Freistoss in den Schuss warf. «Ich bin zufrieden. Tchouga verhält sich seriös, aber das muss er auch», sagte Köniz-Trainer Bernard Pulver in seiner gewohnt kauzigen Art.

Hattrick von Franjic

Dabei tat sich der FC Köniz bei der Rückkehr in die 1.Liga nach 13 Jahren zu Beginn schwer. Die Erwartungen im Umfeld stiegen mit den prominenten Zuzügen in den vergangenen zwölf Monaten enorm. Und die Anspannung war auf Seiten der Könizer in den ersten 20 Minuten spürbar. Selten gelangen Kombinationen, oft wurde mit langen Bällen agiert und es schlichen sich Fehler ein. Doch dann in der 23.Minute zeigte Tchouga, warum sich die Könizer Verantwortlichen von seiner Verpflichtung so viel erhoffen. Mit einem Lupfer liess der ehemalige kamerunische Nationalspieler den gegnerischen Verteidiger aussteigen und bediente mit einem mustergültigen Pass Franjic, der vor dem Tor nur noch einschieben musste.

Der Treffer gab den Könizern Sicherheit. In der Folge dominierten sie die Partie, und spätestens, als der Neuenburger Pinto in der 56.Minute nach einer Notbremse Rot sah, gab es keine Zweifel mehr, wer diese Partie gewinnen würde. Franjic verwerte den fälligen Penalty souverän. 10 Minuten später erzielte dann Tchouga nach einer gelungen Kombination über Deon und Tugal sein erstes Tor für Köniz, ehe Franjic und Acosta mit zwei Traumtoren die überzeugende Könizer Leistung krönten.

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