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Sogenannt Grosse stolpern in Europa

Zwei grosse Namen aus der englischen Premier League sind in den Europa-League-Achtelfinals überraschend gescheitert: Manchester City und der FC Liverpool.

Ein herbe Enttäuschung: Carlos Tevez und die City spielen nicht mehr auf Europas Fussballbühne.
Ein herbe Enttäuschung: Carlos Tevez und die City spielen nicht mehr auf Europas Fussballbühne.
Keystone

Manchester City nützte gegen Dynamo Kiew der 1:0-Heimsieg nichts mehr. Die Equipe von Trainer Roberto Mancini hätte einen weiteren Treffer benötigt, um gegen die Ukrainer um Stürmer-Star Andrej Schewtschenko die Verlängerung zu erzwingen.

Den «Citizens» wäre die Aufholjagd wohl einfacher gefallen, wenn sie nicht länger als eine Halbzeit in Unterzahl agiert hätten. Mario Balotelli wurde seinem Ruf, ein Enfant terrible zu sein, einmal mehr gerecht. Der dunkelhäutige italienische Stürmer stieg in Kung-Fu-Manier in einen Zweikampf mit Goran Popov, er versetzte dabei seinem Gegenspieler einen Tritt, was der türkische Schiedsrichter als Tätlichkeit taxierte. Der Serbe Aleksandar Kolarov brachte zwar kurz darauf die Gastgeber nach einem indirekten Freistoss in Führung, doch zu mehr sollte es für «Man City» nicht reichen.

Ein weiterer Tiefschlag für Liverpool

Der FC Liverpool kam an der Anfield Road gegen Sporting Braga nicht über eine enttäuschende Nullnummer hinaus. Für die «Reds» ist es ein weiterer Tiefschlag in einer verkorksten Saison.

Zenit St. Petersburg, in der Gruppenphase der Europa League als einziger Klub ohne Punktverlust geblieben und in der ersten K.o.-Runde Bezwinger der Berner Young Boys, verabschiedete sich ebenfalls etwas unerwartet. Der russische Meister führte im eigenen Stadion gegen die Holländer von Twente Enschede (Ex-Arbeitgeber von Blaise Nkufo) nach 38 Minuten mit 2:0, doch die 0:3-Hypothek aus dem ersten Duell wog schliesslich zu schwer. 2008 hatte Zenit den Uefa-Cup gewonnen.

Barnetta auf der Bank

Bayer Leverkusen hatte gegen Villarreal nach dem 2:3 in der BayArena keine reelle Chance mehr, um in der Fremde den Spiess umzudrehen. Mit Santi Cazorlas 1:0 in der 33. Minute fiel eine Vorentscheidung. Der spanische Internationale vollstreckte kaltblütig, nachdem die Bayer-Defensive mit einem simplen Doppelpass ausgehebelt worden war. Nach rund einer Stunde markierte der Italiener Giuseppe Rossi mit dem 2:0 sein achtes Tor im laufenden Wettbewerb.

Tranquillo Barnetta muss bei Leverkusen nach seiner überstandenen Knie-Operation weiterhin auf das Comeback warten. Der St. Galler sass 90 Minuten auf der Ersatzbank. Eren Derdiyok hingegen figurierte in der Startformation und spielte durch. Er und seine Kollegen konnten nur selten Torgefahr erzeugen. Der Anschlusstreffer zum 1:2 war ein Eigentor von Gonzalo, das Derdiyok mit einem Effort provozierte. Der Schweizer Nationalstürmer erreichte eine Hereingabe nicht, doch sein Manndecker spitzelte den Ball ins eigene Netz.

FCB-Bezwinger souverän

Spartak Moskau, das in den Sechzehntelfinals den FC Basel aus dem Rennen geworfen hatte, setzte sich gegen Ajax Amsterdam souverän mit dem Gesamtskore von 4:0 durch. Lokalrivale ZSKA mit dem früheren YB-Goalgetter Seydou Doumbia musste sich dem FC Porto beugen.

Portugal ist in den Viertelfinals überraschenderweise gleich mit drei Klubs vertreten, anderseits sucht man in der Runde der letzten acht vergeblich nach einem Vertreter aus England, Deutschland, Italien und Frankreich...

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