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Sonntägliche Krisensitzung in Luzern

Beim FC Luzern kündigt sich eine erneute Änderung auf dem Trainerstuhl an.

Sinnbildlich: Luzerns Lambert wird vom Neuenburger Rossi unsanft abgedrängt.
Sinnbildlich: Luzerns Lambert wird vom Neuenburger Rossi unsanft abgedrängt.
Keystone

Nach der zehnten Saisonniederlage tagte der Verwaltungsrat der FC Luzern AG gestern während dem ganzen Tag und analysierte die missliche Situation. «Es müsse alles hinterfragt werden», sagte FCL-Pressechef Stefan Bucher am Sonntagmittag und wollte nicht näher auf eine Tendenz des Sitzungsergebnisses eingehen. «Ein Ergebnis wird frühestens am Montag kommuniziert. Wir wollen alle zuerst darüber schlafen.» Mit dabei bei der Sitzung war auch die sportliche Leitung mit Trainer Roberto Morinini und Sportchef Bruno Galliker.

Neuer Mann schon am Dienstag im Training?

Am Montag ist trainingsfrei. Gut möglich, dass am Dienstag ein neuer Chef das Training leiten wird. Mit Morinini ist der FCL nach der Trennung von Ciriaco Sforza keinen Schritt weitergekommen. Nun scheint auch der neue Trainer am Ende seines Lateins. Aus diesem Team könne kein Trainer mehr herausholen, soll er nach dem 0:1 in Neuenburg gesagt haben. Eine Bankrott-Erklärung, die nur einen Schritt zur Folge haben kann: Der FCL muss erneut auf Trainersuche gehen.

Verärgerte Fans baten zur Aussprache

Ihrem Unmut kund getan haben nach dem Spiel am Samstag auch rund 50 FCL-Fans. Sie warteten nach der Rückkehr des Mannschaftsbusses auf der Allmend und liessen das Gefährt erst passieren, als ihnen eine Aussprache versprochen wurde. Fans und Mannschaft trafen sich danach zu mitternächtlicher Stunde auf der Allmend-Seitentribüne und betrieben gemäss Pressechef Bucher einen gemeinschaftlichen Frustabbau.

si/fal

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