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Steffen nimmt Mass und erlöst den FC Thun

Das erste Rückrundenspiel des FC Thun hat gegen Servette 1:1 geendet. Vor 4477 Zuschauern in der Arena waren die Gastgeber das aktivere Team.

Ab damit ins Tor: Renato Steffen zielt und schiesst den Ball mit seinem starken linken Fuss vorbei an Mit- und Gegenspielern zum 1:1 ins Servette-Tor.
Ab damit ins Tor: Renato Steffen zielt und schiesst den Ball mit seinem starken linken Fuss vorbei an Mit- und Gegenspielern zum 1:1 ins Servette-Tor.
Patric Spahni

Der Jüngste im Team ist es, der den FC Thun am Sonntagabend vor grösserem Schaden bewahrt. Hart und präzis ist der Schuss, den Renato Steffen in der 81.Minute der Partie gegen Servette aus über 20 Metern abgibt. Der Genfer Goalie João Barroca macht sich so lang er kann. Vergeblich – via Lattenunterkante landet der Ball zum 1:1 im Tor, und der jubelnde Steffen wird wenig später unter seinen Teamkollegen begraben. 43 Minuten lang haben sich die Thuner zuvor vergeblich bemüht, den Rückstand aufzuholen. Sie mussten bereits damit rechnen, dass ihr Vorsprung auf den Tabellenletzten im Direktduell von 7 auf 4 Punkte zusammenschmilzt, und sie die Niederlage zum Auftakt ihres Rückrundenprogramms endgültig in den Abstiegskampf führt. Mit seinem famosen Schuss lässt der 21-jährige Steffen diese Sorgen von einem Moment auf den anderen verschwinden. «Gott sei Dank», konstatiert Thuns Trainer Urs Fischer wenig später, «sind wir noch belohnt worden für unseren Aufwand». Ebenso gut hätte er sagen können: «Steffen sei Dank.» Der Flügelspieler krönt mit dem zweiten Saisontor seine starke Leistung gegen die Genfer. «Er hat uns mit seinen Vorstössen am Flügel oft leiden lassen», sagt Servette-Trainer Sébastien Fournier.

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