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Suche nach einem Mister YB läuft wieder

YB hat sich von Ilja Kaenzig getrennt und das Unternehmen neu organisiert. Hohe Kosten und sportlicher Misserfolg wurden dem CEO zum Verhängnis. Nun sucht YB einen Sportchef mit Lokalkolorit.

Taktgeber Andy Rihs: Der YB-Investor erklärt den Rauswurf von CEO Ilja Kaenzig und die Reorganisation im Stade de Suisse. PK Sport und Event Holding AG und YB-Betriebs-AG.
Taktgeber Andy Rihs: Der YB-Investor erklärt den Rauswurf von CEO Ilja Kaenzig und die Reorganisation im Stade de Suisse. PK Sport und Event Holding AG und YB-Betriebs-AG.
Urs Baumann
Keine Wehmut: Hanspeter Kienberger, Werner Müller,   Andy und Hansueli Rihs (von links) nehmen gut gelaunt Stellung zum Umbruch bei YB.
Keine Wehmut: Hanspeter Kienberger, Werner Müller, Andy und Hansueli Rihs (von links) nehmen gut gelaunt Stellung zum Umbruch bei YB.
Urs Baumann
Werner Müller, YB-Praesident, Andy Rihs und Hansueli Rihs, Investoren der Sport und Event Holding AG (vlnr).
Werner Müller, YB-Praesident, Andy Rihs und Hansueli Rihs, Investoren der Sport und Event Holding AG (vlnr).
Keystone
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Eng wurde es am Dienstag auf dem Podium in der Champions Lounge im Stade de Suisse, als mit YB-Präsident Werner Müller, den Stadionbesitzern und Investoren Andy und Hansueli Rihs, dem Wirtschaftsprüfer Hanspeter Kienberger und dem Medienverantwortlichen Albert Staudenmann gleich fünf Männer Platz nahmen. Sie traten an, das neuerliche Erdbeben im Wankdorf zu erklären. Zwei Stunden zuvor hatte die Sport+ Event Holding, die Muttergesellschaft der Stade de Suisse AG und der YB-Betriebs AG, per Communiqué die Trennung von YB-CEO Ilja Kaenzig bekannt gegeben und mitgeteilt, Kienberger werde das Präsidium der Sport und Event Holding und Müller das Vizepräsidium übernehmen (siehe Organigramm in der Bildstrecke). «Wir haben festgestellt, dass Kaenzigs Doppelrolle als Stadion- und Sportchef nicht funktionierte», sagte Andy Rihs. «Künftig wollen wir Geschäft und Sport auf zwei Köpfe verteilen.» Dass die teure Mannschaft derzeit nur auf Platz 5 der Super League steht, lieferte keine Argumente für das Festhalten an Kaenzig, mit dem auch der Finanzchef Daniel Seiler gehen musste.

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