Zum Hauptinhalt springen

Super-League-Klubs wurden kaum gefordert

Die Favoriten gaben sich in den Sechzehntelfinals des Schweizer Cups keine Blösse. Das Torverhältnis von 40:5 zu Gunsten der ASL-Teams spricht nicht für die Qualität der Herausforderer.

Schützenfest in Bulle: Die Grasshoppers siegen beim Zweitliga-Inter-Klub Gumefens/Sorens gleich mit 12:0. Der Freiburger Amateur-Goalie Guillame Chassot, hier im Zweikampf mit dem Hopper Emeghara, kann einem leid tun. Die Zürcher, Schusslicht in der Axpo Super League, haben auf ihrem Cup-Trip in die Romandie ein Torverhältnis von 21:0 auf zuweisen. Damit kann der Trainer mehr als nur zufrieden sein.
Schützenfest in Bulle: Die Grasshoppers siegen beim Zweitliga-Inter-Klub Gumefens/Sorens gleich mit 12:0. Der Freiburger Amateur-Goalie Guillame Chassot, hier im Zweikampf mit dem Hopper Emeghara, kann einem leid tun. Die Zürcher, Schusslicht in der Axpo Super League, haben auf ihrem Cup-Trip in die Romandie ein Torverhältnis von 21:0 auf zuweisen. Damit kann der Trainer mehr als nur zufrieden sein.
Keystone
Tristesse: Für die Feierabend-Kicker ist es eine Tortur. Aber die Zuschauer im Stade de Bouleyres können wenigstens eine Demonstration des Super-Ligisten aus Zürich beiwohnen.
Tristesse: Für die Feierabend-Kicker ist es eine Tortur. Aber die Zuschauer im Stade de Bouleyres können wenigstens eine Demonstration des Super-Ligisten aus Zürich beiwohnen.
Keystone
Aus für den Cupfinalisten: Lausanne-Sport ist gegen Bellinzona eigentlich die dominierende Equipe, verliert aber die Partie gegen die effizienteren Tessiner mit 0:2. Das Team von Martin Rueda ist aber immer noch im Europacup vertreten, und auch in der Meisterschaft sieht es ja nicht schlecht aus.
Aus für den Cupfinalisten: Lausanne-Sport ist gegen Bellinzona eigentlich die dominierende Equipe, verliert aber die Partie gegen die effizienteren Tessiner mit 0:2. Das Team von Martin Rueda ist aber immer noch im Europacup vertreten, und auch in der Meisterschaft sieht es ja nicht schlecht aus.
Keystone
1 / 12

Hart kämpfen musste ausgerechnet der Leader der Axpo Super League. Vom Ideenreichtum, der die Luzerner mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 29:11 an die Spitze der Liga trug, war im «Colovray» gegen Nyon nichts zu sehen. Der Challenge-League-Klub hielt die FCL-Offensivabteilung erstaunlich lange von der gefährlichen Zone fern. Und die Innerschweizer unternahmen nur das Minimum, um das mögliche Out abzuwenden. Das entscheidende Tor markierte Ferreira erst sieben Minuten vor Schluss – die brillante Vorarbeit leistete Hakan Yakin, der sich zuvor vornehm zurückgehalten hatte.

Sechs vorzügliche Minuten genügten dem FCZ zum problemlosen Vorstoss unter die besten 16 Cup-Teams. Die erste präzise Flanke Djurics verwertete Alexandre Alphonse in der 20. Minute per Kopf. Eine Kombination später führte das ASL-Spitzenteam dank Mehmedi 2:0, ehe Alphonse nach einem dilettantischen Fehler der Südschweizer vor über 2000 Tifosi frühzeitig auf 3:0 erhöhte. Nur eine einzige Szene trübte die Laune der Gäste: In der 68. griff Zürichs Innenverteidiger Raphael Koch zur «Notbremse» und sah Rot.

Schützenfest der Hoppers

Der perfekte Start ersparte Schaffhausen die deutliche Niederlage gegen St. Gallen (2:6) nicht. Nach wenigen Sekunden führte der Aussenseiter dank einem Foulpenalty von Valente 1:0. Praktisch im Gegenzug senkte sich eine missratene Flanke Fernandos zum Ausgleich im Tor. Die Fortsetzung verlief dann mehrheitlich im Sinne der Ostschweizer. Fabian Frei, in der Offensive der einzige Klassespieler der St. Galler, sorgte als zweifacher Skorer für die Zäsur. René Weiler, Schaffhausens Coach mit unschöner Vergangenheit als Sportchef des FCSG, musste in der Schlussphase tatenlos den kompletten Einbruch zur Kenntnis nehmen.

In zwei Cup-Runden hat GC 21 (!) Tore geschossen. Nach Béroche-Gorgier (0:9) stand den Hoppers der nächste völlig überforderte Amateurklub aus der Romandie gegenüber. Gumefens/Sorens, immerhin ein Vertreter der vierthöchsten Klasse, lag nach 45 Minuten bereits 0:7 zurück. Der U21-Nationalspieler Steven Zuber und Guillermo führte die inferioren Freiburger mit je einer Triplette im Alleingang an die Grenzen. Am bitteren Ende resultierte eine 0:12-Pleite. Mehr als ein Autogramm lag für die Hobby-Kicker gegen den unerbittlichen Tabellenletzten der Axpo Super League nicht drin.

si/fal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch