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Thun-Noten: Oft im Abseits

Die Thuner agierten beim 2:2 gegen St. Gallen zwar ansprechend, aber ineffizient.

Der Thuner Trainer Jeff Saibene (re.) und sein Nachfolger Marc Schneider.
Der Thuner Trainer Jeff Saibene (re.) und sein Nachfolger Marc Schneider.
Patric Spahni
Der Thuner Enrico Schirinzi (li.) jubelt nach seinem Tor zum 1:0. Rechts Sandro Lauper.
Der Thuner Enrico Schirinzi (li.) jubelt nach seinem Tor zum 1:0. Rechts Sandro Lauper.
Patric Spahni
Ihre Wege trennen sich: Gleich nach dem Schlusspfiff verkündet der Stadionsprecher Jeff Saibenes Wechsel zu Arminia Bielefeld. Assistenztrainer Marc Schneider wird übernehmen.
Ihre Wege trennen sich: Gleich nach dem Schlusspfiff verkündet der Stadionsprecher Jeff Saibenes Wechsel zu Arminia Bielefeld. Assistenztrainer Marc Schneider wird übernehmen.
Keystone
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Guillaume Faivre, Note 4,5 Strahlte von Beginn an Sicherheit aus. Wurde nicht allzu oft geprüft, lancierte aber mehrmals einen Angriff, weil er das Spiel schnell machte. Bei den beiden Gegentoren war der Torhüter machtlos.

Stefan Glarner, Note 4 Souverän, bissig, mit viel Zug nach vorne. Der Rechtsverteidiger überzeugt erst erneut. Baute allerdings nach der Pause ab. ­Verlor gegen seinen früheren Mitspieler zwei wichtige Zweikämpfe, der eine führte zum Führungstreffer der Gäste.

Nicolas Bürgy, Note 4,5 St. Gallens Topskorer Alban Ajeti wirkte zunehmend genervt, der junge Thuner Innenverteidiger gewann fast alle Duelle. Vergab in der Schlussphase mit dem Kopf eine Grosschance.

Marco Bürki, Note 4,5 Robust im Zweikampf, ruhig und abgeklärt beim Spielaufbau. Der Abwehrchef leistete sich diesmal zudem keine Unachtsamkeiten.

Mickaël Facchinetti, Note 4,5 Der Linksverteidiger wusste wie so oft in den letzten Wochen zu überzeugen. Mit vielen Offensivaktionen, in der Defensive fast immer aufmerksam. Allerdings liess der Neuenburger Torschütze Aratore vor dem 1:2 gewähren.

Matteo Tosetti, Note 5 Fand nicht annähernd so viele Freiräume vor wie noch gegen Lugano. Der Tessiner überzeugte dennoch. Dribbelstark, mit starken Standardsituationen.

Dennis Hediger, Note 5 Erzielte kurz vor Schluss mit einem seiner seltenen Tore den 2:2-Ausgleich. Blieb trotz früher Gelber Karte ein unangenehmer Gegenspieler für die Ostschweizer. Dementsprechend wichtig.

Sandro Lauper, Note 5,5 Allgegenwärtig. Bewies einmal mehr sein grosses Spielverständnis. Agierte zudem resolut in den Zweikämpfen. In der Defensive wie der Offensive ein grosser Faktor. Verpasste nach 54 Minuten den Ausgleich knapp.

Enrico Schirinzi, Note 5 Ersetzte den kranken Topskorer Christian Fassnacht. Der Routinier kam so erstmals seit August von Beginn an zum Einsatz. Erzielte das 1:0. Verzeichnete auch sonst einige gelungene Offensivaktionen.

Dejan Sorgic, Note 4,5 Integrierte sich unermüdlich ins Kombinationsspiel. Zudem mit cleveren Läufen. Der Stürmer bereitete das 1:0 vor. In der zweiten Halbzeit weit unauffälliger.

Simone Rapp, Note 3,5 Ohne die nötige Cleverness: Lief ein paarmal ins Offside, machte so aussichtsreiche Gelegenheiten zunichte. Vergab zudem mehrmals aus guter Position und belohnte sich so nicht für den immensen Aufwand, den er betrieb.

Nelson Ferreira, Note 4 69. Minute für Schirinzi. Sofort im Spiel. Vergab eine gute Chance.

Marvin Spielmann, ohne Note 80. Minute für Rapp.

Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht

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