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U-21 gegen Spanien gefordert

Bei der Neuauflage des EM-Finals 2011 müssen die Schweizer in Cordoba punkten, um realistische Chancen auf den Gruppensieg zu wahren.

Mit grosser Motivation ins Spitzenspiel: Die Schweizer U-21 bei der Nationalhymne.
Mit grosser Motivation ins Spitzenspiel: Die Schweizer U-21 bei der Nationalhymne.
Keystone

Es ist eine schwierige Ausgangslage für die Schweizer Junioren, obwohl sie sich kaum was vorzuwerfen haben. In der Gruppe 5 der EM-Qualifikation liegen sie derzeit zwei Punkte hinter dem Leader Spanien, weil sie zum Auftakt der Kampagne in Estland nicht über ein 0:0 hinausgekommen waren und die Iberer alle ihre Spiele gewonnen haben, zuletzt daheim gegen Estland mit 6:0. Auch die Schweiz feierte am letzten Donnerstag mit dem 5:0 gegen Georgien einen Kantersieg.

Spanien und die Schweiz dominieren die Gruppe nach Belieben, doch nur der Sieger qualifiziert sich sicher für die Barrage. Von den Gruppenzweiten schaffen nur die besten vier - insgesamt gibt es zehn Gruppen - den Sprung in die Direktausscheidung für die Endrunde in Israel 2013.

Koch und Kasami vor Revanche

Am Samstag flog das Team um Pierluigi Tami nach Cordoba. In der drittgrössten Stadt von Andalusien geht es nicht ganz vier Monate nach dem 0:2 im EM-Final von Aarhus für die Schweizer U-21 erneut gegen Spanien. Von den Spielern, die in Dänemark auf dem Feld standen, sind bei beiden Teams nicht viele übrig geblieben. Bei den Schweizern sind es Philippe Koch und Pajtim Kasami, bei den Spaniern sind es vier Akteure, unter ihnen Goalie David de Gea (Manchester United) und der Torschütze zum 2:0, Thiago Alcantara (FC Barcelona).

Thiago stand auch schon zweimal für die A-Nationalmannschaft im Einsatz, wurde aber für das wichtige Spitzenspiel der Qualifikation der U-21 überlassen. Die Schweiz hätte die Möglichkeit gehabt, Xherdan Shaqiri, Granit Xhaka, Ricardo Rodriguez und Admir Mehmedi, die in diesen Tagen allesamt dem Fanionteam zugeteilt sind, für die Junioren auflaufen zu lassen. Dass man darauf verzichtete, versteht Tami: «Die A-Nationalmannschaft geht vor.» Selbst wenn nur Testspiele anstehen.

Die SFV-Junioren gehen mit breiter Brust und «grosser Motivation» ins heutige Spiel. Doch die Favoritenrolle überlässt Tami den Gastgebern: «Spanien ist auch nach dem Umbruch die beste Mannschaft auf dieser Altersstufe.»

si

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