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Und was kommt als Nächstes? Streller zum FCZ?

Das FCZ-Urgestein, der «ewige Käptn» Urs Fischer, wird neuer FCB-Trainer. Und das geht gar nicht. Polemik eines Fans.

Früher kämpfte er gegen den FC Basel, jetzt steht er auf der Seite der Rot-Blauen: FCZ-Urgestein Urs Fischer. (Archiv, April 2003)
Früher kämpfte er gegen den FC Basel, jetzt steht er auf der Seite der Rot-Blauen: FCZ-Urgestein Urs Fischer. (Archiv, April 2003)
Keystone

Entschuldigung, aber mir geht das alles viel zu schnell. Noch keinen Tag ist Urs Fischer der neue Trainer des FC Basel – und schon soll alles gut sein. «Urs Fischer ist Zürcher, eine FCZ-Spielerlegende gar. Aber er ist vor allem Schweizer, mit Land, Leuten und Befindlichkeiten vertraut», hiess es in der BaZ. Für die «Basellandschaftliche Zeitung» ist Fischer «der richtige Mann am richtigen Ort», und auch Kollege Florian Raz schreibt im «Tages-Anzeiger», dass Fischers Herkunft nicht überbewertet werden sollte. Selbst auf Twitter, dem schön gepflegten Gärtchen der Motzer und Giftmischer, ist nichts als Toleranz zu spüren. Als einige Fans während der gestrigen Vorstellung des neuen Trainers das – zugegebenermassen etwas hohle – Plakat gegen Fischer aufhängten, da verbreitete sich unter dem Hashtag #rotblaulive eine Welle der Solidarität für den FCZler. «Peinlich» sei das, und man solle doch nicht so engstirnig tun. «Urs Fischer muss keiner von uns sein. Er muss einer für uns sein.»

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