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«Verbaseln» findet sich nicht in Yakins Wortschatz

Der Nimbus des FC Basel hat unter den zwei Niederlagen gegen die Grasshoppers gelitten. FCB-Trainer Murat Yakin verwahrt sich jedoch entschieden gegen Spekulationen aller Art.

Kritischer Blick: Basel-Trainer Murat Yakin musste zuletzt zweimal mitansehen, wie sein Team gegen die Grasshoppers die Möglichkeiten zum Sieg vergab.
Kritischer Blick: Basel-Trainer Murat Yakin musste zuletzt zweimal mitansehen, wie sein Team gegen die Grasshoppers die Möglichkeiten zum Sieg vergab.
Keystone

Das mehrfache Scheitern der Young Boys beim Kampf um einen Titel in den letzten Jahren hat im Raum Bern zu einer Wortschöpfung geführt. «Veryoungboysen» bedeutet, den Erfolg im letzten Moment zu verspielen. In den Duden geschafft hat es die Kreation nicht. Hingegen steht seit 2004 «verbaseln» im Wörterbuch. Der Ausdruck kommt aus dem Niederdeutschen und meint, aus Nachlässigkeit etwas zu versäumen, zu vergessen, oder zu verlieren. Noch nie aber wurde das Wort mit dem FC Basel in Verbindung gebracht. Wieso auch? Dreimal in Folge hat er sich zuletzt den Meistertitel gesichert, zwischen 2007 und 2012 errang er vier von sechs möglichen Cupsiegen. Doch jetzt hat eine Woche gereicht, und der Nimbus des FCB als Titelhamsterer hat gelitten. Zunächst unterlag Basel an Pfingsten den Grasshoppers im Cupfinal, am vergangenen Sonntag vergab er gegen den gleichen Gegner die besten Möglichkeiten, kassierte in der 94.Minute das 0:1 und verspielte so die erste Möglichkeit auf den Gewinn des Meistertitels. Zwei Runden vor Schluss liegt Basel noch drei Punkte vor GC, frech tönen die jungen Zürcher und ihr Trainer Uli Forte: «Jetzt wird es richtig lustig!»

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