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Verkehrte Welt in Fussball-Bern

YB hat im Derby viele Chancen vergeben, Thun seine wenigen Möglichkeiten zu zwei Toren genutzt. Nach dem 2:0 führen die Oberländer die Super League weiter an, YB fällt auf Rang 4 zurück.

Verzweiflung und Enttäuschung: Die YB-Akteure (hier Emmanuel Mayuka, rechts, und Henri Bienvenu) sündigten im Derby im Torabschluss.
Verzweiflung und Enttäuschung: Die YB-Akteure (hier Emmanuel Mayuka, rechts, und Henri Bienvenu) sündigten im Derby im Torabschluss.
Andreas Blatter
Diskussion unter Torschützen: Die Thuner Stephan Andrist (links) und Dario Lezcano unterhalten sich über den Sieg gegen YB.
Diskussion unter Torschützen: Die Thuner Stephan Andrist (links) und Dario Lezcano unterhalten sich über den Sieg gegen YB.
Andreas Blatter
Null Tore für YB: Thuns Torhüter David Da Costa wehrt einen Ball ab.
Null Tore für YB: Thuns Torhüter David Da Costa wehrt einen Ball ab.
Keystone
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Die YB-Spieler suchten so rasch wie möglich die Kabine auf, die Thuner Fussballer liessen sich im Stade de Suisse minutenlang von ihren Fans feiern. Verkehrte Welt in Fussball-Bern. Nach dem 2:0 bei YB sind die Oberländer mit 14 Punkten fürs Erste nicht nur die Nummer 1 im Kanton Bern, sondern weiter Leader in der Super League. YB hingegen fiel nach der Niederlage im ersten Berner Derby der Saison hinter die am Wochenende siegreichen Luzerner und Sion auf Platz 4 zurück. «Wir haben in dieser Saison noch kein Heimspiel gewonnen, das ist natürlich ärgerlich», stellte YB-Trainer Christian Gross fest. Dabei hatte es für ihn und sein Team vor 26834 Zuschauern an diesem sengend heissen Nachmittag nicht an Chancen gemangelt. Mario Raimondi, Alain Nef, Raphael Nuzzolo und Emmanuel Mayuka scheiterten bei ihren Versuchen aber allesamt am starken Thun-Goalie David Da Costa. «Es fehlte die letzte Entschlossenheit, den Ball ins Tor zu bringen», sagte Gross. Aussenverteidiger Christoph Spycher formulierte es ähnlich: «Wir müssen den Ball halt auch mal über die Linie drücken, sonst nützen alle Chancen nichts.»

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