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«Vermummte gehören nicht in den Fussball»

Claudius Schäfer, CEO der Swiss Football League, nimmt im Interview Stellung zur aktuellen Fanproblematik und zum Einfluss der Anhänger. Und er spricht über das Ligazugpferd Basel sowie die Lizenzierung für Klubs.

Saubannerzug durch die Berner Altstadt: Fans des FC Zürich vor dem Cupfinal am Ostermontag im Stade de Suisse gegen den FC Basel. (21. April 2014).
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Keystone
Der kantonale Polizeidirektor Hans-Jürg Käser will kein Cupfinal mehr in Bern.
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Keystone
Sicherheitskräfte versammeln sich bei der Welle vor dem Eintreffen des ersten Sonderzugs
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Jürg Spori
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Claudius Schäfer, was dachten Sie am Sonntagabend, als GC-Fans das Bahnnetz schier lahmlegten, weil sie auf der Heimreise aus Basel immer wieder die Notbremse im Fanzug zogen?Claudius Schäfer: Ich fühlte mich ohnmächtig und regte mich fürchterlich auf. Da waren 34'000 Zuschauer zu einem tollen Fussballspiel erschienen, das sind enorm viele Leute für eine Veranstaltung in der Schweiz. Es war ein Spitzenkampf auf hohem Niveau und beste Werbung für unseren Sport. Und dann wissen ein paar, Entschuldigung für den Ausdruck, Idioten nichts Besseres zu tun, als eine solche Riesendummheit zu begehen.

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