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«Viele Leute setzen auf mich»

Der neue Fifa-Präsident Gianni Infantino über Emotionen und die Reaktionen auf seine Wahl.

Etwas ungläubiger Dank an alle Anwesenden. Infantino, bis 2019 gewählt, kann sein Glück kaum fassen.
Etwas ungläubiger Dank an alle Anwesenden. Infantino, bis 2019 gewählt, kann sein Glück kaum fassen.
AFP
Er will, dass der Fussball wieder ins Zentrum rückt. Gianni Infantino bei seiner Antrittsrede als neuer Fifa-Präsident.
Er will, dass der Fussball wieder ins Zentrum rückt. Gianni Infantino bei seiner Antrittsrede als neuer Fifa-Präsident.
AFP
Infantino sieht sich Anfang November 2018 mit harten Vorwürfen konfrontiert. Football Leaks zeigt, wie der Fifa-Präsident hinter den Kulissen seine selbst gesetzten Ziele hintertreibt und die Regeln der Uefa und der Fifa verbiegt. Die Fifa weist die Vorwürfe vehement zurück.
Infantino sieht sich Anfang November 2018 mit harten Vorwürfen konfrontiert. Football Leaks zeigt, wie der Fifa-Präsident hinter den Kulissen seine selbst gesetzten Ziele hintertreibt und die Regeln der Uefa und der Fifa verbiegt. Die Fifa weist die Vorwürfe vehement zurück.
AP Photo/Martin Ruggiero
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Er habe den Aufstieg an die Spitze der Fifa noch immer nicht richtig realisiert, sagte Gianni Infantino am Sonntag. Den Moment des Entscheids hat er als Augenblick der grossen Emotionen in Erinnerung. Danach folgten «tausende Reaktionen, riesige Komplimente».

Seiner weltumspannenden Sport-Verantwortung sei er sich bewusst: «Viele Leute setzen auf mich, um dem Fussball eine neue Ära zu bringen.» Das gute Wahlergebnis bringe den Vorteil mit sich, intern in Ruhe arbeiten zu können.

Den Erfolg seiner Kampagne erklärt sich Infantino mit seiner Art und Weise, Inhalte vermitteln zu können: «Das Herz, die Emotionen, das Feeling, die Chemie stimmten. So wird man gewählt.»

In der Lobby des neuen Fifa-Museums gewährt der künftige Schweizer Hoffnungsträger des Weltverbands auch einen kurzen Einblick in seine Agenda der nächsten Monate: «Es geht jetzt natürlich vor allem mal darum, die Reformen zu implementieren.»

Auf welchen Generalsekretär Infantino bei der Umsetzung des vom Kongress angeschobenen Prozesses setzen wird, lässt er offen: «Ich muss noch ein paar Gespräche führen.» Folgt sein Vorschlag zeitnah? «Im März haben wir ein Exekutivkomitee-Meeting, ein weiteres folgt im Mai.»

Dass er in den nächsten drei Jahren seiner ersten Amtsperiode aber selber die Hauptrolle spielen will, daran ist nicht zu zweifeln. «Ich glaube nicht, dass ich vom Fifa-Kongress gewählt worden bin, um Botschafter zu sein», so der 45-jährige Walliser. «Ich bin vom Kongress gewählt worden, um ein Leader zu sein.»

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