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Vier Elfmeter in Brienz

Erfolge für Spiez und Dürrenast, Niederlagen für Rothorn, Allmendingen und Meiringen in der regio­nalen 2. Liga.

Rothorn-Goalie Manuel Hadorn verwandelte im Spiel gegen Muri-Gümligen seinen sechsten Penalty in der laufenden Saison (Archivbild).
Rothorn-Goalie Manuel Hadorn verwandelte im Spiel gegen Muri-Gümligen seinen sechsten Penalty in der laufenden Saison (Archivbild).
Daniel Christen

Unterschiedliche Gefühlslagen bei den fünf Berner Oberländer Teams nach dem Start in die Rückrunde in der regionalen 2. Liga. Während der FC Spiez (3:0 gegen Schönbühl) und Dürrenast (4:2 gegen Breitenrain) überzeugten und zu verdienten Siegen kamen, mussten Meiringen, Rothorn und Allmendingen mit teils bitteren Niederlagen vorliebnehmen.

Das kurioseste und nervenaufreibendste Spiel des Wochenendes erlebten dabei mit Sicherheit die Fussballer von Rothorn. Bei der 1:2-Heimniederlage gegen den neuen Tabellenführer Muri-Gümligen wurden dem Gast drei Elfmeter zu­gesprochen. Dabei gingen die Brienzer ihrerseits mit einem von Goalie Manuel Hadorn verwandelten Penalty nach 15 Minuten in Führung – sein sechstes Saisontor vom Punkt.

Und während die Gäste ihren ersten Elfmeter in der ersten Halbzeit noch verschossen, liessen sie sich die zweite und dritte Möglichkeit nicht mehr nehmen und drehten das Spiel im zweiten Umgang auch mit Hilfe des Schiedsrichters. Der Frust bei Rothorn war gross, insbesondere der dritte Penalty in der 87. Minute sorgte für Gesprächsstoff und erhitzte die Gemüter.

Spielertrainer Müslüm Sungur war so enerviert, dass er gar nicht über das Spiel sprechen mochte. Dennoch sollten die Brienzer auch das Positive sehen. Trotz Verletzungssorgen hielten sie gegen ein Spitzenteam gut mit und zeigten Qualitäten. Das sollte Selbstvertrauen geben.

Häslers Hattrick

Weniger emotional ging es im Spiezer ABC-Zentrum zu, wo der Aufsteiger gegen Schönbühl wie so oft in dieser Saison überzeugte. Thomas Künzi legte kurz vor der Pause den Grundstein für den Spiezer Erfolg, den Oliver Wymann und Zoltan Rorak mit ihren Toren in der zweiten Halbzeit sicherstellten.

Der Vorsprung von Peter Kobels Mannschaft auf die Abstiegszone beträgt schon zehn Punkte, die drittplatzierten Spiezer sind auf guten Wegen in eine sorgenfreie Rückrunde.

Ein Ausrufezeichen setzten die Fussballer von Dürrenast. Beim Auswärtsspiel auf Kunstrasen gegen die zweite Equipe des Promotionsligisten Breitenrain zeigten sie eine starke Leistung. Vor allem der nunmehr 10-fache Saisontorschütze Felix Häsler erwischte einen Sahnetag.

Mit einem Hattrick binnen 9 Minuten in der ersten Halbzeit legte Häsler den Grundstein zum 4:2-Sieg gegen den Berner Quartierklub, der einige Spieler aus dem ersten Team auf dem Platz hatte. Der FCD agierte jedoch abgeklärt und kompakt und trat gegen die individuell starken Berner als Team auf. Die Thuner sind gerüstet für die Rückrunde.

Meiringer Geschenke

Einen bitteren Tag erlebten die Spieler der SV Meiringen. Mit zwei Eigentoren und einem Elfmeter schenkten sie Kirchberg quasi den Sieg – die Emmentaler gewannen 4:0. Meiringen, das auf den verletzten Topskorer Marco Pulver und auch weitere Spieler verzichten musste, fand kaum in die Partie. Am nächsten Spieltag, wenn Meiringen zu Hause auf den Tabellenletzten Allmendingen trifft, braucht es eine Leistungssteigerung, um zu punkten.

Nichts Neues beim FC Allmendingen. Auch unter dem neuen Trainer Jürg Fankhauser verlor der FCA 1:2 gegen Ostermundigen und verbleibt mit nur zwei Punkten aus 13 Spielen abgeschlagen am Tabellenende.

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