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«Vollidioten» und Kampfansagen

Borussia Dortmund überwintert in der Bundesliga auf dem zweitletzten Platz. Was die deutschen Medien dazu schreiben und was Jürgen Klopp selbst dazu sagt.

Jürgen Klopp war noch nie für besonders gehobene Diplomatie bekannt. Nach dem letzten Spiel der Hinrunde, das Borussia Dortmund gegen Bremen mit 1:2 verlor, sprach der Trainer einmal mehr deutliche Worte aus: «Ich habe mit Sicherheit auch Fehler gemacht. Dass wir dastehen wie die Vollidioten, geschieht uns recht.» Schönreden tut Jürgen Klopp die Situation längst nicht mehr, wieso sollte er auch. Borussia Dortmund liegt nach 17 Runden auf dem zweitletzten Platz der Bundesliga. Nur einem einzigen Treffer, den die Schwarzgelben mehr erzielt haben als Schlusslicht Freiburg, ist es zu verdanken, dass sie nicht ganz zuunterst sind.

Ans Aufgeben denkt der 47-Jährige trotz aller Selbstkritik nicht im Geringsten, er schmeisse den Brocken sicher nicht hin, sagt er an der Pressekonferenz. Rückendeckung erhält der zweifache Meistertrainer auch von der Clubführung. Sportdirektor Michael Zorc bestärkt Klopp eindringlich in seiner Position: «Wir sind der festen Überzeugung, dass es uns gemeinsam gelingen wird, aus der schwierigen aktuellen Situation herauszukommen.»

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