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Der FCZ beisst sich an Walthert die Zähne aus

Der FC Zürich kommt gegen den Aufsteiger Xamax nicht über ein 0:0 hinaus. Das Heimteam findet trotz guter Möglichkeiten keinen Weg vorbei am Torhüter der Gäste.

Xamax Neuchâtel kann sich auch dank Torhüter Walthert einen Punkt im Letzigrund erkämpfen. Der Schlussmann hält gegen die Zürcher Offensive gleich mehrfach mirakulös.
Xamax Neuchâtel kann sich auch dank Torhüter Walthert einen Punkt im Letzigrund erkämpfen. Der Schlussmann hält gegen die Zürcher Offensive gleich mehrfach mirakulös.
Christian Merz, Keystone
Nach verhaltenem Beginn kommt der FCZ in der 28. Minute dem Tor am nächsten. Doch Domgjoni fehlt im Abschluss die nötige Effizienz.
Nach verhaltenem Beginn kommt der FCZ in der 28. Minute dem Tor am nächsten. Doch Domgjoni fehlt im Abschluss die nötige Effizienz.
Christian Merz, Keystone
Somit bleibt es bis zum Schluss beim Torlosen Unentschieden. Der FC Zürich vergibt dadurch eine gute Möglichkeit für einen Vollerfolg, stösst aber dennoch auf den 2. Platz vor.
Somit bleibt es bis zum Schluss beim Torlosen Unentschieden. Der FC Zürich vergibt dadurch eine gute Möglichkeit für einen Vollerfolg, stösst aber dennoch auf den 2. Platz vor.
Christian Merz, Keystone
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Nach vier Siegen in den letzten zwei Wochen wurde der FC Zürich in seinem Elan gebremst. Neuchâtel Xamax verteidigte sich im Letzigrund mit viel Glück zum torlosen Remis.

Zum ersten Mal seit der 1. Runde spielte die schlechteste Defensive der Liga zu null. Der Aufsteiger konnte sich in Zürich auf seinen starken Goalie Laurent Walthert und der bemerkenswerten Ineffizienz des FCZ verlassen. Die Gastgeber, die in neun Runden bloss achtmal getroffen haben, liessen sechs, sieben gute bis hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt. Es hätte zum Szenario gepasst, wenn Xamax in letzter Minute noch zum Sieg gekommen wäre. Doch bis auf eine kläglich vergebene Chance nach einer guten Viertelstunde brachte der Aufsteiger nichts Kreatives zustande.

Walthert sichert dem Aufsteiger einen Punkt

Der FC Zürich hatte viele gute Momente. Obwohl er nicht immer mit höchster Intensität spielte, hebelte er mit seinen Aktionen die gegnerische Abwehr immer wieder aus. Spätestens nach einer halben Stunde und der etwas nonchalant vergebenen Doppelchance von Benjamin Kololli bewegte sich der Ball nur noch in Richtung Walthert. Dieser lief zur Hochform auf, vereitelte ein halbes Dutzend Zürcher Chancen. In seinem zehnten Super-League-Spiel kam der 34-Jährige ohne grosse Unterstützung seiner Teamkollegen zu seinem zweiten «Shutout».

Der eine Punkt, den Walthert sicherte, verhinderte, dass Xamax ans Tabellenende zurückfiel. Doch angesichts einer weiteren dürftigen Leistung bleiben die Neuenburger der erste Kandidat für den Abstieg in die Challenge League.

Zürich - Neuchâtel Xamax 0:0

8871 Zuschauer.- SR Schnyder.

Zürich: Brecher; Rüegg, Nef, Maxsö, Pa Modou; Domgjoni (73. Hekuran Kryeziu), Palsson; Winter (64. Khelifi), Marchesano, Kololli (85. Rodriguez); Odey.

Neuchâtel Xamax: Walthert; Gomes, Sejmenovic (9. Fejzulahi), Xhemajli, Kamber; Veloso (86. Corbaz), Pickel, Doudin, Ramizi; Karlen (70. Tréand), Nuzzolo.

Bemerkungen: Zürich ohne Aliu, Ceesay, Kempter, Rohner und Sauter (alle verletzt). Xamax ohne Di Nardo (gesperrt), Ademi, Mulaj, Oss, Djuric, Le Pogam und Santana (alle verletzt).

Keine Verwarnungen.

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