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Was bedeutet Inters Triumph für die WM?

Das Markenzeichen des Inter-Erfolgs war die Abwehr. Dabei waren gleich drei Brasilianer von entscheidender Bedeutung. Sie werden an der WM die Nummer 1, 2 und 3 bei der «Seleção» tragen. 1. Julio Cesar (Bild, links). Einst sagte man, dass Brasilien trotz ihrer Torhüter Weltmeister werde. Nun haben die Südamerikaner mit 30-jährigen Inter-Schlussmann einen der Besten seines Fachs. 2. Maicon. Der athletisch starke 28-Jährige gehört zu den besten Rechtsverteidigern der Welt. 3. Lucio (Bild, rechts). Inters Gewinn, war Bayerns Verlust. Nach seinem Wechsel von München nach Mailand machte der Innenverteidiger noch einmal Fortschritte.« Inter ist besser als Brasilien», sagt der 32-Jährige zwar. Dennoch wird Nationaltrainer Dunga glücklich über sein Personal in der Defensive sein. Und in der Offensive hatten die Brasilianer in Vergangenheit selten einen Mangel an guten Spielern.
Gleich vier Argentinier standen am Samstag in der Startformation der Mailänder. Im defensiven Mittelfeld machten Captain Javier Zanetti (Mitte) und vor allem Esteban Cambiasso (rechts) ihren Job herausragend. Dass sie im WM-Aufgebot von Diego Armando Maradona fehlen, sorgt bei manchem Beobachter für Kopfschütteln. Und Goalgetter Diego Alberto Milito (links) war mit seinen beiden Treffern der «Man of the Match». In der Nationalmannschaft ist er aber höchstens zweite Wahl. Maradona setzt auf die kleingewachsenen Techniker Agüero, Tevez und Messi. Und auch Real Madrids Gonzalo Higuain steht in der Stürmerhierarchie noch vor dem 30-jährigen Inter-Helden. Höher im Kurs beim besten Fussballer aller Zeiten steht dafür Bayerns Verteidiger Martin Demichelis, der im Final allerdings gegen Milito mehrfach schlecht aussah. Vom argentinischen Inter-Quartett hat Verteidiger Walter Samuel die besten Chancen bei der WM auf einen Stammplatz.
Erstmals seit 2004, als José Mourinhos FC Porto gegen Monaco gewann, wurde ein Champions-League-Final ohne englische Beteiligung ausgetragen. Man kann das als Zeichen der Schwäche der Premier League werten. Anderseits hatten dadurch die englische Spitzenspieler wie Wayne Rooney (im Bild mit nacktem Oberkörper) in den letzten Wochen die Möglichkeit, sich zu erholen, was dem Team von Fabio Capello bei der Jagd nach dem ersten WM-Titel seit 1966 in Südafrika helfen könnte.
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