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«Wenn jemand Respekt haben muss, dann die Spanier»

Zum ersten Mal bestreitet die Schweiz morgen den Final einer U-21-EM. Sie tut das mit enormem Selbstvertrauen und gewagten Sprüchen.

Viermal angetreten, viermal gefeiert: Die Spieler und ihre Betreuer dürfen sich über makellose EM-Arbeit freuen.
Viermal angetreten, viermal gefeiert: Die Spieler und ihre Betreuer dürfen sich über makellose EM-Arbeit freuen.
Reuters

Besonders zurückhaltend oder angstvoll waren sie ohnehin nie gewesen, den EM-Titel hatten die jungen Schweizer ja früh zum Ziel erklärt. Wie sich nun herausstellt, sollte das kein leeres Versprechen gewesen sein. Sondern ist – nach dem 1:0-Sieg im Halbfinal gegen Tschechien – ein sehr wohl mögliches Szenario. Angesichts dessen erhöhen die Spieler die Lautstärke ihrer Töne noch. «Weltmeister bin ich schon, jetzt werde ich auch Europameister», gibt Granit Xhaka bekannt, der 2009 mit der U-17 das Turnier in Nigeria gewann. Wohlgemerkt: Der das sagt, ist Schweizer, Schweizer Fussballer. An dieses neue Selbstbewusstsein muss man sich auch erst gewöhnen.

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