Zum Hauptinhalt springen

Historische Niederlage für Basel

Der FCB verliert erstmals in diesem Jahrtausend zwei Heimspiele hintereinander. Auch GC kommt wieder nicht zu Punkten.

Der Leader ist nicht zu stoppen: YB gewinnt auch das Derby gegen Thun ungefährdet 3:1.
Der Leader ist nicht zu stoppen: YB gewinnt auch das Derby gegen Thun ungefährdet 3:1.
Peter Klaunzer, Keystone
Befreiungsschlag für Sion: Die Walliser schlagen Lausanne verdient 3:1.
Befreiungsschlag für Sion: Die Walliser schlagen Lausanne verdient 3:1.
Valentin Flauraud, Keystone
Viel Kampf und Krampf: Die erste Halbzeit ist geprägt von vielen Fouls und wenig Torchancen.
Viel Kampf und Krampf: Die erste Halbzeit ist geprägt von vielen Fouls und wenig Torchancen.
Georgios Kefalas, Keystone
1 / 11

Der Basler, der in die Ostschweiz ausgeliehen ist, um Spielpraxis zu sammeln, liess sich von seinen Fans unter den fast 22'000 Zuschauern als Doppeltorschütze feiern. Aus dem Getümmel heraus stocherte er in der 52. Minute den Ball zum 0:1 über die Linie, in der 85. Minute traf der Stürmer mit einer Direktabnahme.

Ist das bereits eine Vorentscheidung in der Super League? Sollten die Berner Young Boys am Sonntag ihr Heimspiel gegen Thun gewinnen, würde Basels Rückstand bereits acht Zähler betragen. Der Meister der letzten acht Saisons könnte damit nicht mehr aus eigener Kraft seinen Titel verteidigen.

Historische Niederlage für den FC Basel

Bemerkenswert: Basel hat letztmals 1997 zwei Meisterschafts-Heimspiele hintereinander verloren. Nach dem 0:1 gegen Lugano und dem 0:4 in der Champions League gegen Manchester City sind es im Jahr 2018 nun schon drei Heimpleiten in Serie für das Team von Raphael Wicky. Und: Seit 1998 gewann St. Gallen bei 24 Niederlagen und vier Remis erst das dritte Mal am Rheinknie nach dem 3:2 am 15. November 2011 und dem 2:0 am 14. August 2014.

Lugano gnadenlos effizient

Derzeit ist es für Luganos Gegner nicht ratsam, in Rückstand zu geraten. Fünf Tore in den letzten vier Spielen haben den erstaunlichen Tessinern genügt, um das Maximum von zwölf Punkten herauszuholen. Eines der Tore (beim 2:0 in Thun) wäre nicht einmal nötig gewesen.

In der weitgehend ereignislos verlaufenen ersten Halbzeit kamen die Mannschaften zu je einer Chance, ehe Mariani mit seinem vierten Saisontor Sekunden vor dem Pausenpfiff doch noch traf. Der Querpass, den Jonathan Sabbatini täuschend passieren liess, kam von Alexander Gerndt, dem besten Offensivspieler auf dem Platz. Früh in der zweiten Halbzeit ersetzte GC-Trainer Murat Yakin einen Verteidiger (Milan Vilotic) durch einen reinen Stürmer (Marco Djuricin). Die erhoffte Wirkung blieb weitgehend aus. Vielmehr kam Lugano zu mehr und zu den besseren Chancen. Die beste vergab Gerndt nach einer Stunde.

Unangenehme Situation für GC

Für GC bleibt es bei einem einzigen Sieg (bei Schlusslicht Sion) in den letzten nunmehr sieben Spielen. Trainer Yakin hat weiterhin auf einer Baustelle zu tun. Die diversen neu zugezogenen Spieler wollen eingebaut werden, was mit einem derart jungen Kader ohnehin keine einfache Aufgabe ist.

Basel - St. Gallen 0:2 (0:0)

22'988 Zuschauer. - SR Brisard (FRA)Tore: 52. Itten (Ben Khalifa) 0:1. 86. Itten (Kukuruzovic) 0:2.Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Lacroix, Petretta; Stocker, Serey Die (61. Zuffi), Xhaka, Elyounoussi (61. Campo); van Wolfswinkel, Albian Ajeti (69. Oberlin).St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Wiss, van der Werff; Sigurjonsson; Aratore (70. Koch), Tschernegg, Barnetta (80. Kukuruzovic), Wittwer; Itten, Ben Khalifa (77. Tafer).Bemerkungen: Basel ohne Balanta (verletzt). St. Gallen ohne Buess (gesperrt), Toko, Haggui, Musavu-King, Aleksic, Adonis Ajeti, Lüchinger und Gönitzer (alle verletzt). 24. van Wolfswinkel verschiesst Penalty. 82. Tor von Lacroix wegen Abseits nicht anerkannt.Verwarnungen: 24. Hefti. 26. Serey Die. 52. Barnetta. 57. Suchy. 90. Xhaka (alle Foul).

Lugano - Grasshoppers 1:0 (1:0)

3380 Zuschauer. - SR ErlachnerTor: 45. Mariani (Gerndt) 1:0.Lugano: Da Costa; Rouiller, Sulmoni, Golemic; Piccinocchi; Crnigoj (82. Janko), Sabbatini, Mariani (76. Carlinhos), Amuzie; Gerndt, Bottani (69. Vecsei).Grasshoppers: Lindner; Bergström, Vilotic (58. Djuricin), Rhyner; Lika, Basic, Taipi, Lavanchy; Kapic (76. Bajrami), Jeffrén; Kodro (83. Fasko).Bemerkungen: Lugano ohne Mihajlovic (gesperrt), Ledesma, Daprelà, Schäppi (alle verletzt) und Padalino (nicht im Aufgebot). Grasshoppers ohne Avdijaj, Andersen (beide verletzt), Sainsbury, Cvetkovic (beide nicht qualifiziert) und Pnishi (nicht im Aufgebot). Erster Einsatz von Marc Janko bei Lugano. Verwarnungen: 29. Sabbatini (Foul), 35. Basic (Foul), Lavanchy (Foul), 67. Gerndt (Foul), 74. Rouiller (Foul).

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch