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Historische Niederlage für Basel

Der FCB verliert erstmals in diesem Jahrtausend zwei Heimspiele hintereinander. Auch GC kommt wieder nicht zu Punkten.

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Der Leader ist nicht zu stoppen: YB gewinnt auch das Derby gegen Thun ungefährdet 3:1.
Der Leader ist nicht zu stoppen: YB gewinnt auch das Derby gegen Thun ungefährdet 3:1.
Peter Klaunzer, Keystone
Raphael Dwamena rettet dem FCZ einen Punkt: Der Stürmer köpft in der 60. Minute das wichtige 1:1 für die Zürcher.
Raphael Dwamena rettet dem FCZ einen Punkt: Der Stürmer köpft in der 60. Minute das wichtige 1:1 für die Zürcher.
Melanie Duchene, Keystone
Effizientes Luzern: Die Gäste gehen mit der ersten Chance in Führung.
Effizientes Luzern: Die Gäste gehen mit der ersten Chance in Führung.
Melanie Duchene, Keystone
Bock von FCZ-Keeper Andris Vanins: Christian Schneuwly staubt zum 1:0 ab.
Bock von FCZ-Keeper Andris Vanins: Christian Schneuwly staubt zum 1:0 ab.
Melanie Duchene, Keystone
Erfolgsserie: Mit diesem Erfolg gegen GC können die Luganesi bereits den vierten Sieg in Serie bejubeln.
Erfolgsserie: Mit diesem Erfolg gegen GC können die Luganesi bereits den vierten Sieg in Serie bejubeln.
Gabriele Putzu, Keystone
Ein Tor reicht: Davide Mariani schiesst nach perfekter Vorarbeit von Alexander Gerndt das 1:0 kurz vor der Pause.
Ein Tor reicht: Davide Mariani schiesst nach perfekter Vorarbeit von Alexander Gerndt das 1:0 kurz vor der Pause.
Gabriele Putzu, Keystone
Doppeltorschütze: Ausgerechnet der vom FC Basel an St. Gallen ausgeliehene Cedric Itten trifft doppelt.
Doppeltorschütze: Ausgerechnet der vom FC Basel an St. Gallen ausgeliehene Cedric Itten trifft doppelt.
Toto Marti/Blick/freshfocus
Historische Niederlage: Erstmals in diesem Jahrtausend verliert der grosse FCB zwei Heimspiele in Serie.
Historische Niederlage: Erstmals in diesem Jahrtausend verliert der grosse FCB zwei Heimspiele in Serie.
Daniela Frutiger/freshfocus
Weit drüber: Ricky van Wolfswinkel verschiesst einen Penalty kläglich.
Weit drüber: Ricky van Wolfswinkel verschiesst einen Penalty kläglich.
Georgios Kefalas, Keystone
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Der Basler, der in die Ostschweiz ausgeliehen ist, um Spielpraxis zu sammeln, liess sich von seinen Fans unter den fast 22'000 Zuschauern als Doppeltorschütze feiern. Aus dem Getümmel heraus stocherte er in der 52. Minute den Ball zum 0:1 über die Linie, in der 85. Minute traf der Stürmer mit einer Direktabnahme.

Ist das bereits eine Vorentscheidung in der Super League? Sollten die Berner Young Boys am Sonntag ihr Heimspiel gegen Thun gewinnen, würde Basels Rückstand bereits acht Zähler betragen. Der Meister der letzten acht Saisons könnte damit nicht mehr aus eigener Kraft seinen Titel verteidigen.

Historische Niederlage für den FC Basel

Bemerkenswert: Basel hat letztmals 1997 zwei Meisterschafts-Heimspiele hintereinander verloren. Nach dem 0:1 gegen Lugano und dem 0:4 in der Champions League gegen Manchester City sind es im Jahr 2018 nun schon drei Heimpleiten in Serie für das Team von Raphael Wicky. Und: Seit 1998 gewann St. Gallen bei 24 Niederlagen und vier Remis erst das dritte Mal am Rheinknie nach dem 3:2 am 15. November 2011 und dem 2:0 am 14. August 2014.

Lugano gnadenlos effizient

Derzeit ist es für Luganos Gegner nicht ratsam, in Rückstand zu geraten. Fünf Tore in den letzten vier Spielen haben den erstaunlichen Tessinern genügt, um das Maximum von zwölf Punkten herauszuholen. Eines der Tore (beim 2:0 in Thun) wäre nicht einmal nötig gewesen.

In der weitgehend ereignislos verlaufenen ersten Halbzeit kamen die Mannschaften zu je einer Chance, ehe Mariani mit seinem vierten Saisontor Sekunden vor dem Pausenpfiff doch noch traf. Der Querpass, den Jonathan Sabbatini täuschend passieren liess, kam von Alexander Gerndt, dem besten Offensivspieler auf dem Platz. Früh in der zweiten Halbzeit ersetzte GC-Trainer Murat Yakin einen Verteidiger (Milan Vilotic) durch einen reinen Stürmer (Marco Djuricin). Die erhoffte Wirkung blieb weitgehend aus. Vielmehr kam Lugano zu mehr und zu den besseren Chancen. Die beste vergab Gerndt nach einer Stunde.

Unangenehme Situation für GC

Für GC bleibt es bei einem einzigen Sieg (bei Schlusslicht Sion) in den letzten nunmehr sieben Spielen. Trainer Yakin hat weiterhin auf einer Baustelle zu tun. Die diversen neu zugezogenen Spieler wollen eingebaut werden, was mit einem derart jungen Kader ohnehin keine einfache Aufgabe ist.

Basel - St. Gallen 0:2 (0:0)

22'988 Zuschauer. - SR Brisard (FRA)Tore: 52. Itten (Ben Khalifa) 0:1. 86. Itten (Kukuruzovic) 0:2.Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Lacroix, Petretta; Stocker, Serey Die (61. Zuffi), Xhaka, Elyounoussi (61. Campo); van Wolfswinkel, Albian Ajeti (69. Oberlin).St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Wiss, van der Werff; Sigurjonsson; Aratore (70. Koch), Tschernegg, Barnetta (80. Kukuruzovic), Wittwer; Itten, Ben Khalifa (77. Tafer).Bemerkungen: Basel ohne Balanta (verletzt). St. Gallen ohne Buess (gesperrt), Toko, Haggui, Musavu-King, Aleksic, Adonis Ajeti, Lüchinger und Gönitzer (alle verletzt). 24. van Wolfswinkel verschiesst Penalty. 82. Tor von Lacroix wegen Abseits nicht anerkannt.Verwarnungen: 24. Hefti. 26. Serey Die. 52. Barnetta. 57. Suchy. 90. Xhaka (alle Foul).

Lugano - Grasshoppers 1:0 (1:0)

3380 Zuschauer. - SR ErlachnerTor: 45. Mariani (Gerndt) 1:0.Lugano: Da Costa; Rouiller, Sulmoni, Golemic; Piccinocchi; Crnigoj (82. Janko), Sabbatini, Mariani (76. Carlinhos), Amuzie; Gerndt, Bottani (69. Vecsei).Grasshoppers: Lindner; Bergström, Vilotic (58. Djuricin), Rhyner; Lika, Basic, Taipi, Lavanchy; Kapic (76. Bajrami), Jeffrén; Kodro (83. Fasko).Bemerkungen: Lugano ohne Mihajlovic (gesperrt), Ledesma, Daprelà, Schäppi (alle verletzt) und Padalino (nicht im Aufgebot). Grasshoppers ohne Avdijaj, Andersen (beide verletzt), Sainsbury, Cvetkovic (beide nicht qualifiziert) und Pnishi (nicht im Aufgebot). Erster Einsatz von Marc Janko bei Lugano. Verwarnungen: 29. Sabbatini (Foul), 35. Basic (Foul), Lavanchy (Foul), 67. Gerndt (Foul), 74. Rouiller (Foul).

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