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Wie Favre Gladbach zum Transfersieger machte

Der Schweizer Trainer in Mönchengladbach musste drei gewichtige Abgänge hinnehmen. Das konnte Lucien Favre nicht akzeptieren und machte seinen Chefs in der Sommerpause mächtig Dampf.

Gladbachs Trainer Lucien Favre feiert mit seinen Spielern die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation.
Gladbachs Trainer Lucien Favre feiert mit seinen Spielern die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation.
Keystone
In der vorletzten Saison gab es auch etwas zu feiern: Die Spieler freuen sich mit ihrem Trainer über den Ligaerhalt.
In der vorletzten Saison gab es auch etwas zu feiern: Die Spieler freuen sich mit ihrem Trainer über den Ligaerhalt.
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Favre ist ein Mann mit Weitsicht. «Er wird den Verein noch einmal weiterentwickeln», prophezeit Experte Günter Netzer.
Favre ist ein Mann mit Weitsicht. «Er wird den Verein noch einmal weiterentwickeln», prophezeit Experte Günter Netzer.
Keystone
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Der Grund für Lucien Favres Aktionismus liegt auf der Hand. Gladbach verlor mit Torjäger Marco Reus, Abwehrchef Dante und Mittelfeldspieler Roman Neustädter drei Eckpfeiler jener Mannschaft, die in der vergangenen Saison Platz 4 erreichte. Deshalb forderte Favre neue Spieler mit derselben Qualität. Geld war ja vorhanden. Zwar erhielt der Club für Neustädter keine Ablöse, weil dessen Vertrag auslief. Dafür kassierte Gladbach für Reus von Dortmund 17,5 Millionen Euro. Für Dante, der zu den Bayern wechselt, spülte es noch einmal vier Millionen in die Kasse. Favre drängte darauf, dieses Geld sofort wieder zu investieren.

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