Wilde Schlussphase mit Sieger Juventus

Zwischen Juve und Napoli sieht es nach einer klaren Sache aus. Dann folgen ereignisreiche 25 Minuten.

Wilder Jubel: Juve siegt gegen Napoli durch ein Tor in der Nachspielzeit.

Wilder Jubel: Juve siegt gegen Napoli durch ein Tor in der Nachspielzeit.

(Bild: Keystone)

Durch ein Eigentor von Neapels Kalidou Koulibaly in der zweiten Minute der Nachspielzeit hat Juventus Turin das Spitzenspiel in der Serie A gegen Napoli mit 4:3 gewonnen. Der Rekordmeister und Titelverteidiger hatte in der intensiven Begegnung am Samstagabend bereits mit 3:0 vorn gelegen.

Danilo (16. Minute) und Gonzalo Higuain (19.) brachten die Gastgeber im Allianz Stadium bereits in der Anfangsphase mit 2:0 in Führung. Superstar Cristiano Ronaldo sorgte mit seinem Treffer für die vermeintliche Vorentscheidung (62.). Doch Kostas Manolas (66.) und Hirving Lozano (68.) brachten die Elf von Trainer Carlo Ancelotti mit einem Doppelschlag wieder heran. Giovanni Di Lorenzo glich zum 3:3 aus (81.). In dieser Szene zeigte sich wie in einigen anderen auch, dass der von Ajax Amsterdam gekommene Abwehrspieler Matthijs de Ligt noch grosse Eingewöhnungsprobleme hat.

Auf Gehhilfen gestützt verfolgte Turins Kapitän Giorgio Chiellini die Partie. Der 35 Jahre alte Innenverteidiger hatte sich am Freitag bei der Vorbereitung auf das Spitzenspiel einen Kreuzbandriss zugezogen. Juventus führt die Liga nach zwei Spieltagen mit sechs Punkten an.

Icardi verklagt seinen Club

Der Dauerstreit zwischen Mauro Icardi und Inter Mailand erreicht einen neuen Höhepunkt. Der Argentinier verklagt den Grossclub, weil er aus dem Kader ausgeschlossen worden war, wie italienische Medien berichteten. Er wolle 1,5 Millionen Euro, weil er sich «diskriminiert» fühlt.

Der Streit um eine Vertragsverlängerung läuft seit Anfang des Jahres. Im Februar wurde Icardi die Kapitänsbinde entzogen. Seitdem stand der 26-Jährige kaum auf dem Spielfeld. «Es geht nicht ums Geld», zitierte die Nachrichtenagentur Ansa Icardis Anwalt, Giuseppe Di Carlo, am Samstag. «Icardi will ein Teil von Inters Plänen sein.»

Der Argentinier spielt seit 2013 bei Inter. Ein Transfer zu AS Monaco war nach Medienberichten zuletzt geplatzt. Inters Trainer Antonio Conte sagte, der Club habe sich «auf die korrekteste Art und Weise» verhalten.

dpa

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