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Wölfli überhört gekonnt, Spycher ortet Mängel

Die Young Boys klammern sich nach der biederen Darbietung bei St. Gallen (0:0) an den wenigen positiven Dingen fest.

YB unter Druck: Torhüter Marco Wölfli rettet die Young Boys in St. Gallen mit mehreren starken Paraden. Auch dieser Schuss von Ermir Lenjani verfehlt nach einem Reflex Wölflis das Tor (24.09.2013).
YB unter Druck: Torhüter Marco Wölfli rettet die Young Boys in St. Gallen mit mehreren starken Paraden. Auch dieser Schuss von Ermir Lenjani verfehlt nach einem Reflex Wölflis das Tor (24.09.2013).
Keystone
Alain Rochat bremst den schnellen Marco Mathys.
Alain Rochat bremst den schnellen Marco Mathys.
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Zu oft liess die Verteidigung den Keeper im Stich: Wie hier, als Vitkieviez gleich mehrere Abwehrspieler vernaschte.
Zu oft liess die Verteidigung den Keeper im Stich: Wie hier, als Vitkieviez gleich mehrere Abwehrspieler vernaschte.
Keystone
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Die Frage schien an ihm abzuperlen wie die gegnerischen Schüsse in den 93 einseitigen Minuten zuvor. YB-Goalie Marco Wölfli stand also im St. Galler Stadionbauch, nachdem das Heimteam die Young Boys phasenweise dominiert hatte und wurde mit der Frage konfrontiert, ob er sich als Matchwinner fühle.

«Dieses 0:0 ist wichtig für uns», überhörte Wölfli gekonnt. Schuss für Schuss hatte er zuvor gehalten, Angriff um Angriff zunichte gemacht und seiner vieles schuldig gebliebenen Mannschaft einen schmeichelhaften Punkt gerettet. «Und der ist nicht gestohlen, er ist erkämpft», war der Mann des Spiels, der seinen Titel nicht wahrhaben wollte, überzeugt. Marco Wölfli und die einmal mehr umformierte Abwehr – Routinier Christoph Spycher rückte vom Mittelfeld nach hinten links – hielten sich immerhin schadlos. Verbunden damit war aber vor allem Kampf, wer spielerischen Glanz suchte, wurde bei den Young Boys an diesem Abend nicht fündig.

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