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Yakins missglückte Premiere

Der Systemwechsel ging beim FC Basel tüchtig in die Hosen. Bei seinem ersten Spiel als FCB-Cheftrainer muss Murat Yakin eine 0:1-Niederlage beim FC Luzern einstecken. Ein Aufbäumen liess sein Team vermissen.

Murat Yakin muss seinem ehemaligen Torhüter David Zibung anstatt Yann Sommer gratulieren.
Murat Yakin muss seinem ehemaligen Torhüter David Zibung anstatt Yann Sommer gratulieren.
Keystone
Radoslav Kovac (links) bekam von Murat Yakin eine neue Chance, hatte aber mit Dario Lezcano alle Hände voll zu tun.
Radoslav Kovac (links) bekam von Murat Yakin eine neue Chance, hatte aber mit Dario Lezcano alle Hände voll zu tun.
Keystone
Immerhin konnten die beiden Präsidenten Bernhard Heusler und Mike Hauser im Fall Yakin eine Einigung erzielen.
Immerhin konnten die beiden Präsidenten Bernhard Heusler und Mike Hauser im Fall Yakin eine Einigung erzielen.
Keystone
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Auf eine missglückte Hauptrobe folgt meist eine geglückte Premiere, lautet eine Faustregel im Theater. Für Murat Yakin gab es auf der Bühne des Fussballs aber keine Hauptprobe. Ob seine Systemumstellung nach vier Tagen Training von seinem FC Basel umgesetzt würde, wusste er deshalb nicht. Und so wurde Yakins Premiere im Theater Swissporarena zum wilden Ausprobieren. Was mit einem 3-4-1-2 begann, endete im altbekannten 4-4-2. Gebracht hat das Experiment nichts. Der 1:0-Sieg des FC Luzern war mehr als verdient, wie auch Yakin zugab. «Wir haben einiges probiert. Die Dreier-Verteidigung mit Kovac, Dragovic und Ajeti hat gut gespielt. Aber alle, die weiter vorne spielten, waren heute Totalausfälle», fasste Captain Marco Streller schonungslos zusammen.

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