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YB im Schatten der Champions League

Die Europa League fristet ein schwieriges Dasein als zweitklassiger Wettbewerb. Das beweisen auch die YB-Zuschauerzahlen.

Packender Zweikampf vor fast leeren Rängen: Bei YB - Getafe (2:0) waren bloss 12'830 Zuschauer im Stade de Suisse dabei.
Packender Zweikampf vor fast leeren Rängen: Bei YB - Getafe (2:0) waren bloss 12'830 Zuschauer im Stade de Suisse dabei.
Andreas Blatter

Die Europa League ist auch in Bern kein Spektakel. Fürs YB-Heimspiel gegen Odense sind erst rund 12'000 Karten verkauft, darunter etwa 10'500 Packages, welche ein Grossteil der treuen, knapp 15'000 YB-Saisonkartenbesitzer für alle Europa-League-Heimspiele kaufte. Das Stade de Suisse dürfte also am Donnerstag gegen Odense bestenfalls halb gefüllt sein. Aber, kein Grund zur Besorgnis, YB boomt immer noch, zumindest in Sachen Publikumsinteresse in der Liga. Der Zuschauerschnitt in der Super League ist diese Saison (22'704) trotz teilweise mässiger Leistungen sogar leicht höher als letztes Jahr (22'652) – aber der Fussballkonsument sieht offenbar lieber zweimal Bellinzona oder St. Gallen als einen spanischen Spitzenverein wie Getafe, der keinen klangvollen Namen besitzt. Bloss 12'830 Besucher waren vor wenigen Wochen dabei, als YB gegen Getafe nach sehr guter Leistung 2:0 siegte. «Das ist auch für mich schwierig zu erklären», sagt Alain Baumann.

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