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YB verliert 2012 über 12 Millionen Franken

Die Vorwärtsstrategie «Phase 3» der Young Boys war nicht nur sportlich ein Desaster – auch wirtschaftlich lief zuletzt sehr vieles aus dem Ruder. Der Verlust im Jahr 2012 betrug zwischen 12 und 15 Millionen.

Ein Quartett im Fokus: Die YB-Besitzer und -Investoren Andy und Hans-Ueli Rihs (2. und 3. von links) stehen für den hohen Verlust im Jahr 2012 gerade, den der frühere Verwaltungsratspräsident Benno Oertig (links) und der ehemalige CEO Ilja Kaenzig (rechts) zu verantworten haben.
Ein Quartett im Fokus: Die YB-Besitzer und -Investoren Andy und Hans-Ueli Rihs (2. und 3. von links) stehen für den hohen Verlust im Jahr 2012 gerade, den der frühere Verwaltungsratspräsident Benno Oertig (links) und der ehemalige CEO Ilja Kaenzig (rechts) zu verantworten haben.
Andreas Blatter
Die damaligen Verantwortlichen der Young Boys leisteten sich sehr viele kostspielige Fehler: Der ehemalige YB-CEO Ilja Kaenzig etwa durfte auf ausgedehnte Shoppingtour gehen.
Die damaligen Verantwortlichen der Young Boys leisteten sich sehr viele kostspielige Fehler: Der ehemalige YB-CEO Ilja Kaenzig etwa durfte auf ausgedehnte Shoppingtour gehen.
...und Alexander Gerndt (Kniebeschwerden) haben gestern grünes Licht bekommen, im Verlauf dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining einzusteigen. Ob sie am Sonntag beim Heimspiel gegen St.Gallen (13.45 Uhr) eingesetzt werden können, hängt von den Belastungstests ab.
...und Alexander Gerndt (Kniebeschwerden) haben gestern grünes Licht bekommen, im Verlauf dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining einzusteigen. Ob sie am Sonntag beim Heimspiel gegen St.Gallen (13.45 Uhr) eingesetzt werden können, hängt von den Belastungstests ab.
Keystone
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Die unsägliche «Phase 3», die ins sportliche Desaster führte, beschäftigt YB weiter. Aus zuverlässigen Quellen ist zu vernehmen, dass die Young Boys im Kalenderjahr 2012 Verluste im tiefen zweistelligen Millionenbereich eingefahren haben. Die Summe beläuft sich auf 12 bis 15 Millionen Franken – und das, obwohl die Young Boys im letzten August beispielsweise den sambischen Stürmer Emmanuel Mayuka für knapp 4 Millionen Franken Ablösesumme zu Southampton in die englische Premier League verkauften.

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