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YB will im Cup europäisch spielen

YB-Coach Vladimir Petkovic schiebt die Favoritenrolle vor dem heutigen Heimspiel im Cupviertelfinal (wir berichten ab 20.15 Uhr live) Gegner Zürich zu. Trotzdem will er, dass sein Team die Schmach aus der letzten Saison gegen Lausanne vergessen lässt.

Jubelnde Young Boys, konsternierte Zürcher: YB-Trainer Vladimir Petkovic würde auch heute Abend im Cupviertelfinal gerne solche Bilder sehen.
Jubelnde Young Boys, konsternierte Zürcher: YB-Trainer Vladimir Petkovic würde auch heute Abend im Cupviertelfinal gerne solche Bilder sehen.
Keystone

So gut, wie es in der knappen Zeit ging, haben die YB-Spieler nach dem 3:2 gegen Xamax versucht, ihre Blessuren ausheilen zu lassen. «Scott Sutter, François Affolter, Senad Lulic, Henri Bienvenu alle waren sie nach dem Spiel am Sonntag angeschlagen», sagt YB-Trainer Vladimir Petkovic. Sutter und Co. sollten aber heute Abend auflaufen können, wenn im Stade de Suisse der Cupviertelfinal gegen den FC Zürich auf dem Programm steht (20.15 Uhr, live SF 2). Die Young Boys haben dabei auch eine Schmach zu tilgen, denn es war ein herber Dämpfer, den sie letzte Saison zum gleichen Zeitpunkt im Cup erlitten: Im Dezember 2009 unterlagen die Berner im Viertelfinal dem Challenge-League-Team aus Lausanne 1:4. Und das vor heimischem Publikum, denn YB hatte den Waadtländern das Heimrecht abgekauft. Das klare Verdikt fiel mitten in die YB-Euphorie. Der Mannschaft war eine hervorragende Vorrunde gelungen. Sie lag mit grossem Vorsprung auf Rang eins in der Tabelle. «Wir traten gegen Lausanne sehr naiv auf, und die Niederlage stand am Beginn einer negativen Entwicklung», sagt Trainer Vladimir Petkovic heute. Kurz vor der Partie hatte Verteidiger Saif Ghezal die Mannschaft Hals über Kopf verlassen und sich einem Klub in Saudiarabien angeschlossen. Ungern erinnert sich Petkovic daran, was auf das 1:4 folgte. «Es ging drunter und drüber.» Und YB verspielte in der Rückrunde letztlich den Meistertitel.

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