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Zuber düpiert Da Costa und die Logik

Wenig Aufwand, kein Ertrag: In einem tristen Spiel, das keinen Sieger verdient gehabt hätte, gelingt GC in der 89. Minute der Lucky Punch – Thun steht nach dem 1:0 in Zürich enttäuscht und ohne Punkte da.

Matchwinner vor leeren Rängen: Steven Zuber (M.) traf für GC, was Thun (l. Kevin Bigler, r. Christian Schneuwly) um den Punktgewinn brachte.
Matchwinner vor leeren Rängen: Steven Zuber (M.) traf für GC, was Thun (l. Kevin Bigler, r. Christian Schneuwly) um den Punktgewinn brachte.
Keystone

Nach 88 Minuten ist es so weit. Im Letzigrund geschieht etwas, es kommen Emotionen ins Spiel, im fast leeren Stadion wird es kurz laut. Als sich GC-Flügel Steven Zuber aus gut 18 Metern zum frechen, unerwarteten Schlenzer entscheidet und Thun-Goalie David Da Costa dem Ball aus unvorteilhafter Position hinterherschauen muss, jubeln die Grasshopers unverhofft. Es ist die späte, glückhafte Führung, und kaum einer zweifelt, dass dieser Treffer der einzige an diesem Abend bleiben wird. Wenig später, es läuft bereits die Nachspielzeit, langt GC-Goalie Roman Bürki in seinem Strafraum noch kräftig zu. Thuns Verteidiger Thomas Reinmann behinderte ihn beim Abkick, was der Schiedsrichter auch korrekt mit einem Foul ahndete – doch für Bürki war das nicht Strafe genug. Er schlägt Reinmann auf den Hinterkopf und sieht kurz vor Spielschluss die Rote Karte.

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