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Zwei Brüder, ein Klub und ein Trainer-Star

Bereits Mitte Juni hat die neue Saison für einige Super-League-Klubs begonnen. YB, der FC Luzern und GC haben ihr erstes Training durchgeführt – teilweise unter neuer Regie.

Zwei Brüder, ein Klub: Murat Yakin ist der neue Trainer des FC Luzern. Er hat am 15. Juni zum ersten Training auf der Luzerner Allmend gebeten – mit Bruder Hakan als Spieler.
Zwei Brüder, ein Klub: Murat Yakin ist der neue Trainer des FC Luzern. Er hat am 15. Juni zum ersten Training auf der Luzerner Allmend gebeten – mit Bruder Hakan als Spieler.
Keystone
Keine Extrawurst für das Bruderherz: Hakan (r.) muss unter den Augen von Personalchef Murat das ganze Programm absolvieren.
Keine Extrawurst für das Bruderherz: Hakan (r.) muss unter den Augen von Personalchef Murat das ganze Programm absolvieren.
Keystone
Wie Trainerkollege Murat Yakin in Luzern schaut Gross genau hin, was die Profis am ersten Arbeitstag nach den Ferien zu leisten imstande sind. In Bern sind die Erwartungen mit dem Engagement des Coaches aus Zürich Höngg noch grösser geworden als in den letzten Jahren.
Wie Trainerkollege Murat Yakin in Luzern schaut Gross genau hin, was die Profis am ersten Arbeitstag nach den Ferien zu leisten imstande sind. In Bern sind die Erwartungen mit dem Engagement des Coaches aus Zürich Höngg noch grösser geworden als in den letzten Jahren.
Keystone
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Gleich drei neue Übungsleiter begrüssten die YB-Spieler am Mittwochmorgen im ersten Training der neuen Saison. Während sich Pascal Zuberbühler um die drei Torhüter kümmerte und Assistenztrainer Laurent Hagist das Training der Feldspieler leitete, hielt sich Christian Gross diskret im Hintergrund.

Der neue YB-Trainer beobachtete die Spieler und sah dabei offenbar ein «solides Gerüst», wie er später an der Medienkonferenz berichtete. «Ich will ambitionierte und emotionale Spieler, die etwas reissen wollen», stellte Gross klar. Er wolle keine gemächlichen Bärengraben-Bären sondern Grizzlys, die hungrig, bissig und angriffig sind.

Vier Verteidiger und eine variable Offensive

Gross erwartet grundsätzlich eine ausgeglichene Meisterschaft, will aber jedes Spiel gewinnen. «Wir wollen die Gegner unsere Siegermentalität spüren lassen», erklärte er den Medien. Es gebe zwar keine Garantie für den Erfolg, er habe aber mit Genugtuung beobachtet, dass im ganzen Verein ein neuer Wind herrscht.

Der Erfolgstrainer hat in den letzten Wochen zahlreiche Spieler im In- und Ausland beobachtet und erwartet noch mehrere Neuzugänge. Spielen wolle er in Zukunft jeweils mit vier Verteidigern und einer variablen Offensive. Bis das Spielermaterial von Christian Gross vollständig bekannt ist, dürfte es aber noch dauern.

Eine familiäre Ära beginnt in Luzern

Auf der Allmend absolvierte auch der FC Luzern sein erstes Training. Neuer Coach der Innerschweizer ist – nach viel Getöse – Murat Yakin, der beim FC Thun ausgezeichnete Arbeit leistete. Zu seinen Schützlingen zählt der neue Personalchef auch seinen Bruder Hakan, der nicht unbedingt zur Fraktion der pflegeleichten Fussballer zählt. Im ersten Training waren keine Anzeichen von Schwierigkeiten um den genialen Offensivfussballer erkennbar. Im Gegenteil: Unter neuer, familiärer Führung sah man den ehemaligen Nationalspieler nicht nur konzentriert arbeiten, sondern gelegentlich auch mal lachen.

Der neue Cheftrainer des FCL war jedenfalls mit der ersten Trainingseinheit zufrieden. «Es war erfreulich, die Stimmung war gut, die Spieler waren motiviert», stellte Murat Yakin im Interview auf der FCL-Homepage fest. Er werde die ersten Tage vor allem im athletischen Bereich arbeiten. Und bereits am Samstag stehe der erste Test auf dem Programm. Jedenfalls liess der neue Coach durchblicken, dass es spätestens ab kommender Woche schon richtig zur Sache gehen werde.

Noch nicht alle fit bei GC

In ihrem Camp in Niederhasli nahmen auch die Grasshoppers mit ihrem bisherigen Trainer Ciri Sforza ihr Training auf. Mit dabei waren die früheren Neuverpflichtungen Davide Taini und João Paiva. Erst später dazustossen werden die angeschlagenen Mittelfeldspieler Ricardo Cabanas, Davide Callà und Steven Zuber (Ferien) sowie die beiden U-21-Internationalen Amir Abrashi und Innocent Emeghara.

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