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Gilbert wird Favoritenrolle an der WM gerecht

Philippe Gilbert ist Strassen-Weltmeister. Der Belgier setzt sich an der WM in Valkenburg über 267,4 km souverän durch.

Gilbert hatte als einer der Favoriten gegolten, obwohl es ihm in diesem Jahr lange nicht nach Wunsch gelaufen war. Im Vorjahr hatte der 30-Jährige aus der Provinz Lüttich einen Sieg an den anderen gereiht, aber in der aktuellen Saison, nach seinem Wechsel in die Sportgruppe BMC von Andy Rihs, musste er sich bis zum Spätsommer gedulden, ehe er an der Vuelta zwei Etappenerfolge und damit seine ersten Saisonsiege realisierte. Mit dem WM-Titel, dem insgesamt 26. eines Belgiers, hat sich Gilbert aber in einem zuvor so verkorksten Jahr mehr als rehabilitiert.

Die Entscheidung führte Gilbert im letzten Aufstieg herbei. Nach einer Tempoverschärfung des Italieners Vincenzo Nibali reagierte er am Cauberg mit einer Attacke, auf die niemand eine Antwort fand. Die einmal entstandene Lücke liess sich auf den restlichen gut eineinhalb Kilometern nicht mehr schliessen. Der Norweger Edvald Boasson Hagen sicherte sich 4 Sekunden zurück Silber, Bronze ging an den Spanier Alejandro Valverde.

Den Fluchtgruppen des Tages, in denen sich mit dem Luzerner Michael Schär und später dem Thurgauer Michael Albasini auch zwei Schweizer befanden, war kein Erfolg beschieden. Albasini war aber auch am Schluss noch im nur noch knapp 30 Fahrer starken Feld präsent, dass sich in einem harten Ausscheidungsrennen noch vorne befand. Letztlich reichte es ihm zum 17. Schlussrang.

Strassen-WM, Maastricht - Valkenburg (267,4 km): 1. Philippe Gilbert (Be). 2. Edvald Boasson Hagen (No) 0:04 zurück. 3. Alejandro Valverde (Sp) 0:05. 4. John Degenkolb (De). 5. Lars Boom (Ho). 6. Allan Davis (Au). Ferner: 17. Michael Albasini (Sz), alle gleiche Zeit.

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