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Heimpleite für den SCB, Last-Minute-Sieg für Davos

Der Start ins neue Eishockey-Jahr ist mit einem veritablen Paukenschlag erfolgt. Fribourg übernahm mit einem spektakulären 8:6 gegen Lugano nach der 36. Runde die NLA-Leaderposition.

Gottéron profitierte vom gleichzeitigen Zuger Fehltritt im Hallenstadion. 3:0, 3:3, 4:5, 5:6, 8:6 lautete die gekürzte Torfolge im torreichsten Spiel der bisherigen NLA-Saison. Überragend spielte Simon Gamache auf, der mit vier Treffern so oft erfolgreich war wie noch nie im Freiburger Dress. Die beiden bisherigen "Hattricks" hatte der Kanadier für den SC Bern realisiert.

Weil der EV Zug auswärts gegen die ZSC Lions 1:2 verlor, ging das muntere Wechselspiel an der Ranglistenspitze der höchsten Liga weiter. Der EVZ wurde von einer der besten Saisonleistungen der ZSC Lions überrascht und schaffte ausser Corsin Casutts Anschlusstor (46.) nichts Zählbares.

Keinen Profit aus der Zuger Niederlage konnte der SC Bern ziehen. Nach drei Niederlagen vor der Weihnachtspause (jeweils in der Verlängerung oder nach Penaltyschiessen) kam am Berchtoldstag das 1:2 gegen Servette dazu. Gegen die Genfer hatte der SCB zuletzt zehn Mal in Serie gewonnen.

Für die SCL Tigers rückt die Wiederholung der Playoff-Teilnahme vom Vorjahr in immer weitere Ferne. Nach dem 2:3 gegen das achtklassierte Biel - trotz zweimaliger Führung - beträgt der Langnauer Rückstand auf einen Top-8-Platz bereits 17 Punkte.

Der HC Davos hat offenbar die Strapazen vom Spengler Cup gut verkraftet. Die Bündner gewannen bei Ambri-Piotta 3:2. Rund 35 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit erzielte Petr Taticek das Siegtor für Davos. Weil die Gastgeber diesen Treffer nicht anerkennen wollten und ihre Fans verschiedene Gegenstände aufs Eis warfen, musste die Partie für mehrere Minuten unterbrochen werden.

Resultate 36. Runde: Bern - Genève-Servette 1:2. Fribourg - Lugano 8:6. SCL Tigers - Biel 2:3. ZSC Lions - Zug 2:1. Ambri - Davos 2:3.

Rangliste: 1. Fribourg 70. 2. Davos 69. 3. Zug 68. 4. Bern 66. 5. Kloten Flyers 64. 6. Lugano 57. 7. ZSC Lions 51. 8. Biel 49. 9. Genève-Servette 45. 10. Ambri-Piotta 40. 11. SCL Tigers 32. 12. Rapperswil-Jona Lakers 28.

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