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Gölä veröffentlicht SCL-Tigers-Hymne

Topskorer Harri Pesonen wurde beim 3:0-Sieg gegen Servette am Dienstag zum Mann des Spiels gewählt. Beim nächsten Heimspiel am Freitag präsentiert Gölä den neuen SCL-Tigers-Song.

Bis zum dritten Drittel fallen in Langnau keine Tore.
Bis zum dritten Drittel fallen in Langnau keine Tore.
Keystone
Genfs Torhüter Robert Mayer wurde bis zur 48 Minute nicht bezwungen. 24 Paraden vielen in dieser Zeit auf sein Konto.
Genfs Torhüter Robert Mayer wurde bis zur 48 Minute nicht bezwungen. 24 Paraden vielen in dieser Zeit auf sein Konto.
Keystone
Elo Eero trifft zum Schluss noch zum 3-0 und sicher den SCL Tigers den 14. Saisonsieg.
Elo Eero trifft zum Schluss noch zum 3-0 und sicher den SCL Tigers den 14. Saisonsieg.
Keystone
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Mit Eishockey hat er nichts am Hut. Aber Gölä ist in Oppligen aufgewachsen, wenn man so will vor dem Tor zum Emmental, und so hörte selbst der Musiker genau hin, als die Langnauer riefen. Einen Tigers-Song solle er schreiben, hiess es im Herbst, Verwaltungsrat Karl Brügger überzeugte seinen Bekannten dazu. Die Fans lieferten Schlagwörter, der 50-Jährige komponierte daraus eine rockige Hymne.

Am Freitag wird er sie anlässlich des Heimspiels gegen die ZSC Lions den Fans in der Ilfishalle präsentieren. Gölä will damit die Charts stürmen, der Erlös wird in die Kasse der Langnauer Junioren fliessen.

Im Lied geht es unter anderem darum, auch in ungemütlichen Momenten zusammenzustehen. Schwierige Zeiten aber haben die Tigers in der ersten Qualifikationshälfte keine durchleben müssen – im Gegenteil. Und mag der Druck spürbar gewesen sein gegen Servette nach den beiden unglücklichen Niederlagen am Wochenende, so löste das Heimteam die heikle Aufgabe souverän. 3:0 besiegte es die Genfer, zweimal traf Topskorer Harri Pesonen. Nach 14 Siegen aus 24 Partien liegen die Emmentaler auf Rang 4.

Den Finnen sei Dank

40 Minuten lang war kaum etwas los gewesen in Langnau. Und wenn Matchwinner Pesonen sagte, die Partie sei zunächst «kein schöner, aber umso nerviger Krampf» gewesen, dürfte er nicht übertrieben haben. Die 5210 Zuschauer sahen dominante SCL Tigers, welche sich aber auch nur eine Handvoll passabler Möglichkeiten erspielten. Bereits in den ersten zwei Abschnitten war Pesonen der auffälligste Akteur, auch er aber agierte glücklos. Der «Killerinstinkt» habe gefehlt, liess er nach verrichteter Arbeit verlauten.

Tigers-Goalie Damiano Ciaccio, der einmal mehr den Vorzug gegenüber dem an und für sich höher gehandelten Ivars Punnenovs erhielt, war derweil beinahe unterbeschäftigt gewesen. Primär konzentrierten sich die Gäste aufs Barrikadieren der eigenen Zone – wobei es anzumerken gilt, dass sie lediglich mit zwei Ausländern agierten.

Letztlich war es Langnaus Unermüdlichkeit, die belohnt wurde: Mit einem wuchtigen Hocheckschuss erzielte Pesonen in der 48. Minute das 1:0, 50 Sekunden später doppelte er im Powerplay nach. Und kurz darauf hätte Langnaus talentiertester Akteur mit einem Geniestreich beinahe den Hattrick perfekt gemacht, der Puck aber landete an der Latte. Für die Entscheidung war sein finnischer Landsmann Eero Elo (58.) besorgt. Pesonen sprach von drei «Big Points», weil ein direkter Konkurrent zurückgebunden worden sei. «Es ging bei uns nichts von selbst, aber wir kämpften beherzt.»

Womit der Bogen zu Gölä gespannt wäre. Im 20-jährigen Hit «Büezer» singt er von«schufle und pickle», charakterisiert sich selbst. Die Tigers nehmen sich daran ein Beispiel. «Wir müssen hart arbeiten. Tag für Tag. Bis im Frühling», sagte Pesonen.

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