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Auf Draht, aber nicht mehr am Puls

Vor 20 Jahren hat Marc Reichert in Bern gegen Davos sein NLA-Debüt gegeben und sogleich das Siegtor erzielt. Heute wird der Fraubrunner an gleicher Stätte gegen denselben Klub geehrt und verabschiedet.

Hemd statt Trikot, Büro statt Eis: Marc Reichert bleibt dem SCB nach seinem Rücktritt als Kundenbetreuer ­verbunden.
Hemd statt Trikot, Büro statt Eis: Marc Reichert bleibt dem SCB nach seinem Rücktritt als Kundenbetreuer ­verbunden.
Christian Pfander

Am frühen Abend des 20. September 1997 sind in der Berner Eishalle die Blicke auf Michel Riesen gerichtet: 18 Jahre alt, Stürmer beim HC Davos, soeben vom NHL-Camp aus Edmonton zurückgekehrt – und als erster Schweizer Erstrundendraft per se in vieler Munde. Am späten Abend aber sprechen die meisten von Marc Reichert: 17 Jahre alt, Stürmer beim SC Bern, soeben vom Erstligisten Burgdorf zum SCB gewechselt. Beim 4:2-Erfolg der Berner gelingt Reichert just in seiner ersten NLA-Partie das spielentscheidende Tor. SCB-Trainer Ueli Schwarz lobt den jungen Debütanten («Er wird seinen Weg machen»), derweil Schwarz’ Antipode Arno Del Curto klagt: «Wäre Renato Tosio nicht gewesen, hätten wir Bern eine echte Ladung reingehängt.»

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