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Fribourg einziger Schweizer Halbfinalist

Bern und die ZSC Lions sind in der Champions Hockey League ausgeschieden – die Schweizer Ehre rettet Fribourg-Gottéron.

Ging nach 16 Minuten in Führung: Die Spieler von Fribourg-Gottéron jubeln nach dem Sieg. (13. Dezember 2016)
Ging nach 16 Minuten in Führung: Die Spieler von Fribourg-Gottéron jubeln nach dem Sieg. (13. Dezember 2016)
Keystone

Bern out, ZSC out. Fribourg-Gottéron hat es als einziges Schweizer Team in die Halbfinals der Champions Hockey League geschafft. Gottéron, das schon das Hinspiel auswärts 5:2 gewonnen haben, ging nach 16 Minuten durch Andrej Bykow in Führung und lag nach 25 Minuten und Goals von Yannick Rathgeb und Greg Mauldin bereits 3:1 in Führung. Vor 3780 Zuschauern in der St-Léonard-Halle kam danach keine Spannung mehr auf.

Bei Gottéron fehlte der Tscheche Roman Cervenka, mit vier Assists ein Held des Hinspiels, krankheitshalber. Eine Rolle spielte das nicht, denn Vitkovice rechnete sich kaum noch Chancen aufs Weiterkommen aus. Jakub Petr, der Head-Coach Vitkovices, machte die Reise in die Schweiz schon gar nicht mehr mit: Er begann mit der tschechischen U20-Auswahl die Vorbereitung auf die in zwei Wochen beginnende Junioren-WM.

Fribourgs europäischer Grosserfolg steht in keinem Verhältnis zu den Ergebnissen Gottérons in der Schweizer Meisterschaft. In der NLA gewann Fribourg in 30 Runden erst sechs Mal in der regulären Spielzeit. Im Europacup hingegen verlor Fribourg nur eines von zehn Spielen - mit 1:3 in der Gruppenphase beim DEL-Klub München.

Schlappe für Lions

Eine bittere Schlappe setzt es für die ZSC Lions in Schweden ab. Nach dem torlosen Hinspiel verspielen die ZSC Lions bei den Växjö Lakers eine 2:0-Führung und scheiden mit 2:3 aus. 32 Minuten lang sah es für die ZSC Lions äusserst vielversprechend aus. Patrick Geering, der vor einer Woche im Hinspiel erkrankt fehlte, brachte die Lions in der 11. Minute in Führung. Nach 17 Minuten degradierte Robert Nilsson die schwedischen Verteidiger zu Slalomstangen und erhöhte auf 2:0. Die ZSC Lions spielten abgeklärt. Sie dominierten. Aber sie liessen sich in der zweiten Spielhälfte düpieren.

Für Meister Bern endet das europäische Abenteuer in Prag. Ein miserabler zweiter Abschnitt beraubt die Berner aller Möglichkeiten. Sparta Prag stürmt mit einem 4:1-Heimsieg in die Halbfinals. Im zweiten Abschnitt schwammen den zuvor fünf Mal hintereinander siegreichen Bernern die Felle davon. Sparta Prag dominierte dieses zweite Drittel mit 15:4 Torschüssen. Bern leistete sich vier Zweiminutenstrafen und kassierte zwei Gegentore in Unterzahl: Das 0:1 durch Juraj Mikus nach 31 Minuten in einfacher Unterzahl; das 1:3 durch Lukas Pech sogar mit drei gegen fünf Feldspieler.

si/woz

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