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Biel ohne Fortune, Lions enttäuschen in Zug

Die Seeländer unterliegen Genf in der Verlängerung, Zug stoppt den Tabellenführer aus Zürich.

Die Genfer bejubeln den entscheidenden Treffer.
Die Genfer bejubeln den entscheidenden Treffer.
Keystone

Die Kloten Flyers kommen immer besser in Fahrt: Mit einem 3:2-Sieg gegen den HC Davos holten sie sich den dritten Sieg in Serie. Tommi Santala markierte dabei nach nur 15 Sekunden sein erstes Saisontor. Der 35-jährige Finne, der am Wochenende noch krank war, hatte mit seiner Torflaute den völlig missglückten Saisonstart der Klotener mit sechs Niederlagen in Serie symbolisiert. Mit der Führung im Rücken zeigten sie sich stilsicher und liessen dem Leader nach Verlustpunkten keine Chance.

Ein Erfolg gelang auch dem EV Zug – erst zum zweiten Mal in den letzten 17 Spielen gegen die ZSC Lions. Die Innerschweizer bezwangen einen überraschend harmlosen Tabellenführer durch Tore von Grossmann, Diem, Suri und Herzog mit 4:0.

Eine Vorentscheidung war nach 5 Minuten im Schlussabschnitt gefallen. Luca Cunti verschoss einen Penalty eher kläglich, 4 Minuten später markierte Reto Suri das 3:0. Zug zeigte damit eine starke Reaktion auf die erste Heimniederlage am Samstag gegen Biel (3:4). Die ZSC Lions sind auswärts sehr verwundbar. Der Meister verlor im achten Spiel zum sechsten Mal.

Befreiungsschlag für Servette

Servette gelang in Biel ein Befreiungsschlag. Die Genfer setzten sich mit 3:2 nach Verlängerung durch und setzten sich wieder vier Punkte von den Seeländern und dem Playoff-Strich ab.

Die Entscheidung fiel nach 47 Sekunden in der Overtime. Die Gebrüder Pyatt sorgten für den Unterschied: Taylor Pyatt lancierte hinter dem Bieler Gehäuse seinen Bruder Tom Pyatt, der kurvte vors Tor und fand die Lücke. Zur tragischen Figur wurde Biels routinierter Back Thomas Wellinger. Beim entscheidenden Gegentor störte er Tom Pyatt viel zu wenig energisch. Schon im ersten Abschnitt hatte Wellinger mit einem Lapsus ein Genfer Goal, das 2:1 in Unterzahl durch Christopher Rivera, eingeleitet. Servette gewann nach drei Niederlagen erstmals wieder auswärts und feierte erst den zweiten Sieg aus den letzten sechs Partien.

Auf der anderen Seite passte für Biel die Heimniederlage ganz und gar nicht zu den guten Leistungen der letzten Wochen (4:3 Siege). Die Bieler hatten aktiver als die Genfer agiert, gingen nach 3 Minuten verdientermassen in Führung (durch den ehemaligen Servettien Eliot Berthon), verpassten es danach aber, den Vorsprung auszubauen. Innerhalb von 9 Minuten ging Servette danach entgegen dem Spielverlauf in Führung.

si/sih

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