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Biel pariert zweiten Matchpuck

Der EHC Biel wehrt den zweiten Matchpuck in der Playoff-Viertelfinal-Serie gegen Gottéron mit einem 3:1-Auswärtssieg ab und erzwingt eine fünfte Partie.

Ryan MacMurchy bejubelt sein Tor.
Ryan MacMurchy bejubelt sein Tor.
Keystone

Qualifikationssieger Gottéron tut sich schwer, die Serie gegen das aufmüpfige Biel zu beenden. Gestern feierten die Seeländer in Freiburg mit 3:1 den zweiten Erfolg in Folge. 3:0 hatte Gottéron letzten Donnerstag geführt. Den ersten Matchpuck vergaben die Freiburger dann am Samstag in Biel, als sie zweimal einen Zweitorerückstand aufholten (0:2 und 2:4) und von der 49. bis zur 80.Minute beim Skore von 4:4 permanent dem Siegtor sehr nahe standen. Aber die Spiele laufen im Moment für den Favoriten nicht mehr günstig. Deshalb beträgt der Vorsprung jetzt nur noch einen Sieg, und die sechste Partie findet am Donnerstag wieder in Biel statt.

Bieler Auftakt nach Mass

Die entscheidenden Szenen in Spiel 5 ereigneten sich in den ersten 86 Sekunden. Freiburg wollte die Partie konzentriert beginnen, geriet aber schon nach 41 Sekunden in Unterzahl. Ryan MacMurchy gelang nach lediglich 23 Sekunden Powerplay das Führungstor. Und weitere 22 Sekunden später erhöhte Marc Wieser auf 2:0. Bei beiden Toren machte Freiburgs Goalie Benjamin Conz keinen guten Eindruck. Er liess zweimal den Puck nach vorne abprallen und vermochte anschliessend den Nachschuss nicht mehr zu parieren. Über 58 Minuten verblieben danach den Gastgebern noch, aber erst in der 49.Minute gelang Julien Sprunger das Anschlusstor. Und in der restlichen Spielzeit brachten die Gäste aus dem Seeland den Vorsprung verdientermassen über die Zeit.

Berra wieder hervorragend

Gottéron schaffte es nicht, permanent hohen Druck auf das Tor des grandiosen Reto Berra (38 Paraden) zu erzeugen. Natürlich erspielten sich die Freiburger Möglichkeiten: In der 13.Minute jubelte Greg Mauldin zu früh, in der 27.Minute traf Mauldin bloss den Pfosten, und nach 33 Minuten scheiterten während einer der nicht sehr zahlreichen Druckphasen zuerst Andrej Bykow und dann Joel Kwiatkowski. Nach dem Anschlusstor boten sich noch Sprunger (51.) und während 78 Sekunden 6-gegen-3-Powerplay (58.) Ausgleichschancen.

si/rh

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