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Biel unterliegt Gottéron

Wie in den ersten beiden Partien legte Fribourg die Basis mit einer raschen Zweitore-Führung. Dank Treffern von Simon Gamache und Mike Knoepfli lagen die Freiburger bereits nach knapp zehn Minuten 2:0 vorne.

Biel gab sich aber erneut nicht geschlagen und kam nur zehn Sekunden nach der ersten Pause und einem kapitalen Fehlpass von Christian Dubé durch Martin Ulmer zum Anschluss. Insgesamt besassen die Seeländer aber zu wenig spielerische Mittel, um den Qualifikationssieger ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Als Eric Beaudoin sein Team sieben Minuten vor Schluss etwas schmeichelhaft noch einmal bis auf einen Treffer heranbrachte, kehrte die Spannung noch einmal zurück. Doch Marc Wieser beraubte Biel mit einer unnötigen Strafe eine Minute vor dem Ende der letzten Chance.

Biels Trainer Kevin Schläpfer ist derzeit wirklich nicht zu beneiden. Nachdem bereits im letzten Duell fünf Stammkräfte verletzt oder krank gefehlt hatten, kamen auf diese Partie hin mit dem verletzten Dario Trutmann (sechs Wochen out) und dem gesperrten Ryan MacMurchy zwei weitere Absenzen dazu. Und zu allem Übel zog sich Thomas Wellinger bereits im ersten Drittel einen Fussbruch zu. Der Verteidiger blieb bei einem Gerangel mit Julien Sprunger im Eis hängen und musste mit der Bahre vom Eis getragen und ins Spital überführt werden (15.).

Sprunger kehrte nach seiner Sperre von sieben Spielen zurück und fügte sich nahtlos wieder in das harmonische Gefüge der Freiburger ein. Die Akzente setzten aber andere: zum Beispiel Gamache, der noch um einen neuen Vertrag in Freiburg kämpft, mit einem Treffer und einem Assist oder Knoepfli, der nach seinen beiden Treffern am Dienstag erneut traf, und Sandy Jeannin, der erst Knoepfli herrlich bediente und beim 3:1 den Schuss von Gamache noch ablenkte.

si/dln

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