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Biel-Youngster im Temporausch

Nach turbulenten Tagen wird es für Anthony Huguenin ab heute noch stressiger: In den Playoff-Viertelfinals spielt er mit den Seeländern gegen Gottéron, seinen künftigen Verein.

Der EHC Biel ist der Klub für die letzten Spiele. 2009 und 2010 hatten sich die Seeländer in der entscheidenden Partie in der Ligaqualifikation gerettet, zuletzt sicherten sie sich zweimal im finalen Qualifikationsmatch die Playoff-Teilnahme. «Zum Glück war ich nicht immer mit dabei, denn solche Phasen gehen extrem an die Substanz. Man strapaziert seine Nerven», erzählt Anthony Huguenin. Der 21-Jährige wirkte am Mittwoch, dem Morgen nach dem viel umjubelten 3:0-Sieg gegen Zug, wieder taufrisch. «Ein paar Bierchen gab es in der Garderobe, richtig gefeiert wurde aber nicht.»

Huguenin freut sich auf die heute in Freiburg beginnenden Playoffs. «Was bei uns in den letzten Tagen abging, war doch sehr speziell.» Er spricht die Geschehnisse rund um Coach Kevin Schläpfer an; dessen Mutter war vergangene Woche völlig unerwartet verstorben, im Spiel von Dienstag wurde der Coach von seinen Gefühlen übermannt und blieb nach dem ersten Drittel in der Kabine. «Wir helfen Kevin, so gut es geht, und verstehen, wenn er Abstand braucht. Wir sind noch näher zusammengerückt. Ich glaube nicht, dass unsere Saison so schnell enden wird.»

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