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Bossert: «Es ist noch ein weiter Weg»

Zwei Wochen vor Ablauf des Konkursaufschubs zog die mit der Rettung der Kloten Flyers beschäftigte Taskforce eine vorsichtig-optimistische Zwischenbilanz.

«Wir sind im Plan. Aber es ist noch ein weiter Weg», sagte Peter Bossert, der Chef der Taskforce. Aus den diversen Sammelaktionen sind bisher 1,3 Millionen Franken zusammengekommen. Drei Sponsoren haben je 0,5 Millionen zugesagt, was allerdings an Bedingungen geknüpft ist. Damit der Sanierungsplan zustande kommt und die Investoren Philippe Gaydoul und Thomas Matter die in Aussicht gestellten 6 Millionen Franken einschiessen, sind aus Beiträgen und Gläubigerverzichten insgesamt 4,9 Millionen Franken gefordert.

Die Verhandlungen mit den Gläubigern über Forderungsverzichte laufen gemäss Communiqué gut. Laut «NZZ» verzichtet die Ausrüsterfirma des ehemaligen Präsidenten, Sportchefs und Trainers Jürg Ochsner auf offene Forderungen in der Höhe von 130'000 Franken und eine Catering-Firma auf 80'000 Franken. Die Spieler haben einem Lohnverzicht in der Höhe von 15 Prozent für die nächste Saison mittlerweile auch schriftlich zugestimmt. Dafür erhalten sie von den Investoren nun die ausstehenden April-Saläre überwiesen.

Abgänge unausweichlich

Die Lohnsumme muss nicht nur um 15 Prozent, sondern um 3 Millionen reduziert werden, was Abgänge wie jenen von Trainer Anders Eldebrink zur Folge haben wird. Die Taskforce kalkuliert für die Saison 2012/2013 mit Einnahmen von 12 Millionen. Wie der «Tages-Anzeiger» schon am Donnerstag berichtete, haben Gaydoul und Matter in der Person des ehemaligen Valora-Managers Wolfgang Schickli einen Statthalter in die Übergangsführung delegiert, dessen Mandat vorerst bis Ende Monat befristet ist.

Gemäss «Tages-Anzeiger» vom Freitag musste Jürg Bircher, der Hauptverantwortliche für das finanzielle Debakel des dienstältesten NLA-Clubs, Anfang letzter Woche auch die Bilanz seiner JUBE-Holding deponieren. Unter diesem Dach ist das Firmenkonstrukt Birchers inklusive EHC Kloten Sport AG zusammengefasst.

si/fal

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