Zum Hauptinhalt springen

Brandis hält Gegner unter Kontrolle

Brandis ist der Auftakt in die Playoff-Viertelfinals geglückt. Die Emmentaler besiegten Bellinzona 4:0. Torhüter Michael Kaufmann feierte den zweiten Shutout in einer Woche.

Konzentriert: Sven Nägeli (Brandis, Mitte) schaut, wie er Bellinzonas Torhüter Calanca bezwingen könnte.
Konzentriert: Sven Nägeli (Brandis, Mitte) schaut, wie er Bellinzonas Torhüter Calanca bezwingen könnte.
Marcel Bieri

Der Start in den Playoff-Viertelfinal ist dem EHC Brandis ausgezeichnet gelungen, denn die GDT Bellinzona ist ein Gegner, der keineswegs zu unterschätzen ist. Ein grosser Unterschied zwischen den beiden Teams ist darin zu ­sehen, dass die Emmentaler über vier starke und ausgeglichene Linien verfügen, während bei den Tessinern in der ersten Begegnung einzig die erste Sturmformation mit Balerna, Masa und Schena gefiel. Das Schussverhältnis betrug 37:23 zugunsten von Brandis, die Gastgeber gewannen verdient 4:0.

Spielerische Vorteile

Von der ersten Sekunde an spielten beide Teams Vollgas-Playoff-Hockey. Anstelle eines vorsichtigen Abtastens wurde sofort voll zur Sache gegangen, und beide Torhüter hatten genügend Gelegenheiten, ihr Können zu zeigen. Obschon Bellinzona als ebenbürtiger Playoff-Gegner betrachtet werden muss, war schon bald erkennbar, dass Brandis im Kombinationsspiel die spielerischen Vorteile auf seiner Seite hatte.

In der 16. Minute verlängerte Patrick Meyer backhand einen Schuss von Holzer zum 1:0 ins Tor. Torhüter Calanca, der zuvor einige Paraden zeigte, war dabei etwas die Sicht verdeckt. Am Ende des Startabschnitts und zu Beginn des Mitteldrittels hätten die Gäste eigentlich genügend Ausgleichsmöglichkeiten gehabt, konnten sie doch mehr als eine Minute in doppelter Überzahl spielen. Es gab zwar einige heikle Momente vor dem Tor von Kaufmann, aber keinen Treffer.

Kaum wieder in Vollbestand, drückte Brandis erneut vehement auf den Ausbau der knappen Führung. Selber in doppelter Überzahl, machten es die Emmentaler besser. Zuerst schloss Blaser eine Puckstafette, die über Schaad und Patrick Meyer führte, mit einem präzisen Schuss in die freie obere Ecke erfolgreich ab. Vierzig Sekunden später erhöhte Seematter, nun in einfacher Überzahl, auf 3:0. Zuvor hatte Keeper Kaufmann Brandis mit einem Big Save vor einem Gegentreffer in Überzahl bewahrt.

Gäste oft zu spät

Nachdem die Gäste zu Beginn des Schlussabschnitts nochmals eine hundertprozentige Möglichkeit vergaben, schien es, als ob sich in ihren Reihen fast so etwas wie ­Resignation breitmachen würde. Eine gute Minute vor Spielende, eine kleine Strafe gegen den ­ehemaligen Langenthaler Joël Scheidegger in den Reihen von Bellinzona war soeben abgelaufen, erzielte David Malicek den Treffer zum 4:0-Schlussresultat.

«Wir haben gut gekämpft, waren ausgeglichen und haben nach dem Führungstreffer von Brandis gut reagiert. Entscheidend war wohl das 3:0, dem unserer Ansicht nach ein Torraumoffside voranging», meinte Nicola Pini, der Headcoach von Bellinzona.

«Als Gruppenerster gegen den Achten hätten wir heute nur verlieren können. Da kommt man sicher ein wenig unter Druck, ist es doch nicht mehr das Gleiche wie in der Qualifikation. Unsere Spieler haben heute eine gute Leistung abgerufen. Wir dürfen diesen ersten Sieg nicht überbewerten», zeigte sich Brandis-Coach Andreas Beutler mit dem Gebotenen zufrieden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch