Captain Moser: «Wir werden reagieren»

Der SC Bern empfängt am Freitag den Aufsteiger SC Rapperswil-Jona Lakers.

SCB-Captain Simon Moser fordert von seinem Team eine Reaktion: Ein bisschen spielen reicht nicht.

SCB-Captain Simon Moser fordert von seinem Team eine Reaktion: Ein bisschen spielen reicht nicht.

(Bild: Raphael Moser)

Reto Kirchhofer@rek_81

Ein bisschen spielen. Einfach nur spielen. Das ist es, was der SC Bern zuletzt gemacht hat. Er tat das zwar nicht schlecht, befolgte meistens das System, kam zu Chancen, stand in der eigenen Zone beim Gegner, aber er wollte eben vor allem: ein bisschen spielen.

Es fehlten die Checks, die Emotionen, die Überzeugung im Abschluss – und der Wille, die Zweikämpfe auszutragen und sie für sich zu entscheiden. Bei Gottéron verlor Bern 0:3, in Lugano nach zweimaliger Führung 2:4. «Offenbar wollten wir schauen, wie weit es mit ein bisschen spielen reicht», sagte Simon Moser. «Nun sollte jeder gesehen haben: Es reicht nicht.» Der Captain versprach: «Wir werden reagieren.»

Vor einer Woche hatte sich die Mannschaft zum Ziel gesetzt, die erste Saisonphase bis zur Nationalmannschaftspause mit starken Leistungen abzuschliessen. Das hat nicht geklappt. Drei Partien bleiben bis zum Unterbruch: am Freitag zu Hause gegen Rapperswil, am Samstag bei Leader Biel (das Spiel in der Tissot-Arena ist ausverkauft), am Dienstag in Malmö beim Hinspiel der Champions-League-Achtelfinals.

Kämpf für ein Spiel gesperrt

Vorerst steht der Mannschaft von Kari Jalonen in der Postfinance-Arena eine Pflichtaufgabe bevor. Gegner Rapperswil-Jona hat in der Vorsaison den Cup gewonnen und Kloten in der Ligaqualifikation besiegt.

Doch Schwung und Selbstvertrauen sind bei den Lakers seit längerem passé. Sie haben in 15 Meisterschaftsspielen gerade einmal 17 Tore erzielt und nur zweimal reüssiert. Der beste Rapperswiler Punktesammler Steve Mason findet sich in der Skorerliste der National League auf Rang 113.

Die Berner müssen weiterhin auf Ramon Untersander verzichten. Der spielstarke Verteidiger ist seit einem Monat ohne Ernstkampf. Es handelt sich um eine äusserst mühselige Geschichte, leidet Untersander doch seit geraumer Zeit an einer Störung des Gleichgewichtssinns im Innenohr. Sie wirft den Nationalspieler nach guten Phasen immer wieder zurück.

Am Freitag ebenfalls nicht mittun kann Marc Kämpf. Gegen den Flügel wurde nach seinem Check von hinten gegen Luganos Luca Fazzini ein ordentliches Verfahren eröffnet. Für die Aktion wird Kämpf mit einer Spielsperre gebüsst.

Berner Zeitung

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