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Crawford darf nicht im Weg stehen

ZSC und SCB sind im Halbfinal in Not geraten. Für die Zürcher gibt es noch Hoffnung.

MeinungVon Kent Ruhnke
Am Engagement fehlt es ZSC-Coach Marc Crawford nicht. Aber hat er auch die richtigen Antworten? Foto: Ennio Leanza (Keystone)
Am Engagement fehlt es ZSC-Coach Marc Crawford nicht. Aber hat er auch die richtigen Antworten? Foto: Ennio Leanza (Keystone)

Was kommt Ihnen als Erstes in den Sinn, wenn Sie HC Davos hören? Ich muss an Arno Del Curto denken, mit seinem zerzausten Haar und der Brille schief im Gesicht, wie er an der Bande rauf und runter läuft und seine Spieler antreibt. Was, wenn Sie Servette ­hören? Richtig. Auch vor meinem geistigen Auge erscheint Chris McSorley, der Napoleon des Schweizer Eishockeys, mit einem Blick so intensiv, dass er die polaren Eiskappen zum Schmelzen bringen würde. Beim SCB? Jetzt wird es schwieriger. Ich sehe einen Monolith von einem Stadion mit 17 000 Fans, die den Sieg erwarten und nichts anderes. Bei den ZSC Lions? Ich sehe eine professionelle Lichtshow in Rot, Weiss und Blau und eine Anhäufung talentierter Spieler, die sich sportlich betätigen, derweil ihnen die Fans aus der Ferne zuschauen.

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