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Del Curtos Europarekord im Landwassertal

Der Engadiner Arno Del Curto steigt in seine 13. Saison als Trainer des HC Davos. Die Kontinuität ist das grosse Plus der Bündner.

Der Fakt, dass Del Curto den 13. Winter im Landwassertal in Angriff nimmt, müsste eigentlich ein Coach-Europarekord sein. Es beweist jedenfalls, wie sehr der populäre Traditionsklub in der Personalpolitik auf Konstanz setzt. Die Bündner arbeiten mit dem fast gleichen Kader wie in der letzten Saison. Auch diese Tatsache könnte sich positiv auf die sportlichen Leistungen auf dem Eis auswirken. Eishockey ist ein komplizierter Teamsport, in dem die Automatismen hart und lange erarbeitet werden müssen, ehe sie von Erfolg gekrönt sind. Das wissen Profis, die vom fordernden Del Curto trainiert und betreut werden, nur allzu genau.

Eine starke Offensive

Im Abwehrbereich wird das Experiment mit den jungen Zürcher Torhütern weiter geführt. Jüngere Kräfte wie Lukas Gerber und Robin Grossmann haben die Routiniers Beni Winkler und Janne Niinimaa in der Verteidigung ersetzt. Dazu hat der Trainer Allrounder Patric Della Rossa zum Abwehrspieler umfunktioniert. Die Defensiv-Fraktion wird nicht zu den besten im Lande gezählt, zumindest von ihrer nominellen Besetzung her nicht.

Offensiv dagegen müssen sich die Davoser nicht verstecken. Mit Reto von Arx, Sandro Rizzi, Petr Taticek und dem unermüdlichen Josef Marha verfügen sie über vier Center, die auch ihre defensiven Pflichten wahrnehmen. Sogenannte Zweiweg-Center sind Gold wert, und der HCD ist diesbezüglich in der NLA am besten besetzt. Mit dem neuen Flügel Petr Sykora bieten sich zudem mehr Perspektiven, sowohl im so wichtigen Powerplay als auch in der Torproduktion.

Fazit: Der HC Davos bleibt ein heisser Titelkandidat. Selbst dann, wenn der Saisonstart nicht optimal gelingen sollte. Del Curto lässt in der Vorbereitung extrem hart trainieren, was auf die Schnelligkeit der Spieler Einfluss nimmt. Diese Trainingsmethode gibt aber Power und Speed für die späteren Phasen der Saison. Für den HCD ist nicht nur der Playoff-Frühling von Bedeutung, sondern auch der prestigeträchtige Spengler Cup in der Altjahreswoche.

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