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Der Meister steckt im Treibsand

Trotz engagiertem Auftritt unterliegt der SC Bern dem EV Zug 2:5. Es ist die fünfte Niederlage des Meisters in Serie. Der SCB befindet sich unter dem Strich – logisch, ist die Mängelliste lang.

Zug schiesst Bern tiefer in die Krise: Nach einer intensiven Partie gewann der EV Zug 5:2 gegen den SC Bern, welcher nun mit fünf Niederlagen am Stück dasteht.
Zug schiesst Bern tiefer in die Krise: Nach einer intensiven Partie gewann der EV Zug 5:2 gegen den SC Bern, welcher nun mit fünf Niederlagen am Stück dasteht.
Urs Flueeler, Keystone
Kantersieg: Eine junge Davoser Mannschaft spielte sich gegen Lausanne in einen Rausch und gewann 7:1.
Kantersieg: Eine junge Davoser Mannschaft spielte sich gegen Lausanne in einen Rausch und gewann 7:1.
Laurent Gillieron, Keystone
Später Jubel: Nur 6 Sekunden vor Ende der Verlängerung traf der Kanadier Desharnais ins Genfer Tor und brachte Fribourg den ersten Sieg der Saison.
Später Jubel: Nur 6 Sekunden vor Ende der Verlängerung traf der Kanadier Desharnais ins Genfer Tor und brachte Fribourg den ersten Sieg der Saison.
Martial Trezzini, Keystone
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Ein 2:5 beim EV Zug – das kann passieren und wäre für sich allein kein Grund zur Beunruhigung. Doch es war für den SC Bern die fünfte Niederlage in Folge; es ist die längste Negativserie in der Amtszeit Kari Jalonens und seit Januar 2016, als die Mutzen unter Lars Leuenberger siebenmal hintereinander mit hängenden Köpfen vom Eis geschritten waren. Ob die momentane Phase als «Krise» oder wie von SCB-Captain Simon Moser als «Zwischentief» bezeichnet wird, ist letztlich unerheblich. Tatsache ist: Nicht die Leistungen und schon gar nicht die Resultate entsprechen auch nur annähernd den Ansprüchen in Bern, auch nicht den Erwartungen, welche die Beteiligten an sich selber haben.

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