Zum Hauptinhalt springen

Der SC Langenthal hat vier Bieler im Visier

Dass der EHC Biel knapp bei Kasse ist, könnte für den SC Langenthal zum Glücksfall werden. Vier Spieler wären zu haben.

Die Chancen stehen gut, dass der SC Langenthal in den nächsten Tagen den einen oder anderen hochkarätigen Transfer bekannt geben kann. Beim EHC Biel stehen gegenwärtig mehrere Hockeycracks vor dem Absprung, vier dürften fürs Schorenteam sehr interessant sein: Serge Meyer, Mauro Beccarelli, Philippe Wetzel und Stefan Tschannen.

Sie alle haben schon früher für Langenthal gespielt und stehen jetzt mit auslaufenden Verträgen da. Letzte Saison wurden sie in Biel von Heinz Ehlers trainiert. Jetzt steht der Däne in Langenthal an der Bande – und dürfte für den einen oder anderen des Quartetts ein gutes Wort einlegen.

EHC Biel auf Sparkurs

Zugute kommt dem SCL: Den Bielern fehlt gegenwärtig eine Million Franken, um ihr 8-Millionen-Budget decken zu können. Bisher wurde das fehlende Geld von Privatpersonen aufgebracht, künftig sollen diese nicht mehr so tief in die Tasche greifen müssen. Sparen will die Klubleitung vor allem bei Spielern mit auslaufenden Verträgen. Gemäss «Bieler Tagblatt» erhalten sie entweder gar keine neuen Offerten oder solche, die «bis zu 20 Prozent tiefer sind».

Definitiv keine Zukunft beim EHC Biel hat Stefan Tschannen. Als überzähliger Spieler sitzt er meistens nur auf der Bank. Spielpraxis kann er dank einer B-Lizenz beim SC Langenthal sammeln – und man munkelt, er habe beim Schorenteam auch schon eine Vereinbarung für die nächste Saison unterschrieben. SCL-Geschäftsführer Gian Kämpf mag dieses Gerücht zwar nicht bestätigen, aber er sagt: «Tschannen ist der Spielertyp, den wir für Langenthal suchen. Man sieht, dass er etwas bewegen kann.»

Kämpf zeigt Interesse

Auch die Namen Serge Meyer, Mauro Beccarelli und Philippe Wetzel sind nicht aus der Luft gegriffen. «Beim einen oder anderen haben wir unser Interesse angemeldet», gibt Kämpf zu – und ergänzt sofort: «Alle werden aber bestimmt nicht zu uns stossen. Das könnten wir uns finanziell gar nicht leisten.» Eine Aussage, die nicht überraschen kann. Immerhin befindet sich der SCL gegenwärtig in einer Finanzsanierung. Die Kasse könnte besser gefüllt sein – genau wie in Biel.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch