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Der SCB schont im Cup einige Stammspieler

Wiki-Münsingen empfängt am Dienstag im Cup den EV Zug, der SCB reist am Mittwoch ohne einige Titulare ins Tessin.

Die Stammspieler der ersten Mannschaft werden am Mittwoch im Tessin nicht spielen (Archivbild).
Die Stammspieler der ersten Mannschaft werden am Mittwoch im Tessin nicht spielen (Archivbild).

Die Verantwortlichen des SC Bern haben seit dessen Wiedereinführung vor zwei Jahren stets die Bedeutung des Cups betont. Doch am Montag verkündete der Schweizer Meister 2016 und Cupsieger 2015 per Medienmitteilung, dass für die morgige Begegnung gegen die Ticino Rockets einige Stammspieler der ersten Mannschaft geschont werden.

Das Kader wird für das Aufeinandertreffen mit dem Tessiner NLB-Team mit Elitejunioren aufgefüllt. Die Massnahme erstaunt aufgrund der Verletztensituation nicht. Die Unternehmensführung habe entschieden, das Engagement in der Meisterschaft und der Champions Hockey League prioritär zu behandeln. Sportchef Alex Chatelain sagt, er hoffe, das Team komme auch so eine Runde weiter. Welche Titulare in Biasca fehlen, wird erst am Dienstag bestimmt.

Tigers: Gegen Fusts Team

Von einer Pflichtaufgabe kann auch im Fall der SCL Tigers keine Rede sein. Die Emmentaler, mit zwei Zählern aus acht Partien des Schlusslicht der NLA, reisen am Dienstag für das Cupspiel nach Visp. Die Oberwalliser startete mit drei Siegen in die NLB-Meisterschaft, mussten sich aber zuletzt zweimal geschlagen geben. Besonders zuhause gelten die Visper als kampfstark. In ihrem Team figurieren mit Trainer John Fust, Tobias Bucher, Kim Lindemann und Matthias Schoder vier ehemalige Tigers-Angestellte. Klar ist: Ein Sieg in Visp würde die angespannten Nerven im Emmental entspannen.

Wiki: Wieder ein NLA-Klub

Wiki-Münsingen trifft am Dienstag (20.15 Uhr) auf Zug. Die Aaretaler überstanden in der letzten Saison zum dritten Mal in Folge die Qualifikation und erhielten jedes Mal einen NLA-Klub zugelost. Nach den SCL Tigers (2014/1:7) und Biel (2015/1:12) gastieren nun die Innerschweizer in der Sagibach-Halle. Ganz so zugkräftig wie die Berner Teams scheint Zug für das eishockeyinteressierte Publikum nicht zu sein. «An der Abendkasse sollten jedoch noch einige Tickets weggehen. So sollten dennoch über 1000 Zuschauer den Weg in die Halle finden», sagt Sportchef Ruedi Wenger. Die Mannschaft will mit dem berühmten Wiki-Kampfgeist dem Gegner das Leben schwer machen, aber auch aus der Partie ­lernen.

Brandis: Erneut Langenthal

Zum dritten Mal hat sich auch Brandis für die Sechzehntelfinals qualifiziert. Im Gegensatz zu Wiki-Münsingen wurde den Emmentalern allerdings noch nie ein NLA-Klub zugelost. Nach Langenthal (2014/2:5) und Visp (2015/1:4) sind am Mittwoch (19.45 Uhr) erneut die Oberaargauer in der Brünnli-Halle in Hasle zu Gast. «Klar hätten wir auch gerne einmal einen A-Verein empfangen», sagt Brandis-Sportchef Christian Baumgartner. «Langenthal bringt aber auch Zuschauer mit in die Halle.» Grundsätzlich wolle man jedes Spiel gewinnen, sagt Baumgartner. «Gegen ein NLB-Team wird dies jedoch schwer. Wir wollen daher die Begegnung auch geniessen.»

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